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Ausgabe 7, 2009

 

1. September 2009

 

Inhalt

Aktuelle Meldungen. 2

Eric Kandel entschlüsselt die Chemie des Erinnerns. 2

Pressekonferenz der Horst-Schlämmer-Partei 3

Klimahaus Bremerhaven: Die Welt auf 5000 Quadratmetern. 3

Übungsbeispiel aus dem Sotaiho. 3

Lehrgangsankündigungen. 5

Impressum.. 6

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Newsletter möchte ich mich auf den Einfluss des neuromuskulären Systems auf unser Wohlbefinden konzentrieren: Ich behaupte, dass sich Charakterzüge und Gewohnheiten in diesem System widerspiegeln.

Eric Kandels Kernthese ist, dass der Geist das Resultat der Erinnerungen ist. Durch neuronale Vernetzungen entstehen Charaktereigenschaften. Und diese werden generiert durch die Erfahrungen. Schlüsselerlebnisse spielen dabei eine herausragende Rolle. Kandel zufolge kann der Geist nicht ohne Körper leben.

Über neuronale Rückkopplungsmechanismen steht der Muskelapparat immerzu in Verbindung mit dem Geist. Meine Frage ist, kann der Muskelapparat als solches nicht auch an der Vernetzung des Gehirns beitragen? Ist die Bewegung denn nicht auch mitverantwortlich für die Ausprägung des Geistes?

In der Eurythmie arbeitet man mit der heilenden Energie der Bewegungen. Sotaiho sucht die Klarheit von ihnen und sucht eine neuromuskuläre Neustrukturierung anzuregen.

Viel Spaß beim Lesen.


Aktuelle Meldungen

Eric Kandel entschlüsselt die Chemie des Erinnerns

 

Er forschte nach Proteinen und fand das Gedächtnis. Dafür hat Eric Kandel den Nobelpreis für Medizin erhalten. Die eigene Kindheits- und Familiengeschichte hat ihn zu seinem Forschungsschwerpunkt gebracht. Ein Dokumentarfilm geht Eric Kandels biografischen Spuren nach.


Zum Video...

Pressekonferenz der Horst-Schlämmer-Partei

Komiker Hape Kerkeling geht in die Politik, zumindest in seiner Rolle als Horst Schlämmer. Der stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts hat seine eigene Partei gegründet: die HSP

Zum Video…

Klimahaus Bremerhaven: Die Welt auf 5000 Quadratmetern

Hitze, Eiseskälte, drückende Luftfeuchtigkeit: Ein neues Museum in Bremerhaven macht das Weltklima zum Erlebnis. Jan-Philipp Hein hat mit einem Fußmarsch von einem Kilometer im Klimahaus die gesamte Erde erkundet - und war begeistert.


Zum Artikel...

 


Übungsbeispiel aus dem Sotaiho

Das Grundprinzip des Sotai ist denkbar einfach: Ist der eine Weg blockiert, gehe ich den anderen. Schmerzt es in der einen Richtung suche ich die freie auf.

Dieses Prinzip ist nicht nur einfach, sondern genial. Den erstens, erfährt das Nervensystem so keine negativen Erfahrungen und zweitens lernt es, den Schmerz auf dem angenehmen Weg zu „besiegen“.

Michio Takahashi hat dieses Prinzip im Seitai Jutsu angewandt und damit erfolgreich Schmerzen behandelt. Es war Dr. Hashimotos Verdienst, dieses Prinzip im Sotai zu systematisieren.

Außerdem wird im Sotai der Atmung eine große Bedeutung beigemessen. Und: Nach einer Haltephase wird die Spannung plötzlich gelockert, um damit Muskelverspannungen zu lösen und verschobene Gelenkpartner zu adjustieren.

Probieren Sie es einmal aus:

Legen Sie sich dazu auf den Rücken (am besten auf eine feste Unterlage). Dann beugen Sie die Knie und stellen die Füße auf. Legen Sie jetzt die Knie abwechselnd zur rechten und zur linken Seite ab.

Stellen Sie fest, welche Seite Ihnen leichter fällt. Probieren Sie es einige Male aus.

Wenn Sie Ihre Schokoladenseite gefunden haben, dann suchen Sie als Nächstes den Spannungsmoment in der anderen Richtung auf.

Von hier bewegen Sie sich dann in die angenehme Richtung. Wiederholen Sie das drei- bis viermal. Testen Sie dann die andere Seite.

Anschließend wiederholen Sie das Experiment, atmen dann mit der Bewegung aus. Zählen Sie währenddessen bis fünf. Bleiben Sie ein wenig in der angenehmen Position. Wiederholen Sie auch diesen Schritt einige Male (3-4) und testen Sie erneut.

Sie haben soeben eine neurobiologische Veränderung in Ihrem Körper hervorgerufen, denn:

1.      Sie haben ihrem Körper nur angenehme Information gegeben,

2.      Sie haben Atmung und Bewegung synchronisiert,

3.      Sie haben die Muskelproteine neustrukturiert und

4.      Sie haben gelernt, dass positive Bewegungen dem Körper guttun.

Vielleicht ist mit dieser Übung bereits ein „Wow“-Effekt eingetreten, vielleicht sind die Veränderungen nicht deutlich zu spüren. Je nachdem wie lange und hartnäckig Verspannungen bestehen, bedarf es auch bei der Therapie einer längerfristigen Dauer um erwünschte Resultate zu erzielen.

Beste Grüße

Heiko Schulze

 

Lehrgangsankündigungen

QiGong & Sotaiho am 12. und 13.09.09 in München

Sotaiho als Selbsterfahrungskurs vom 25. bis 27.09.09 in Hannover

 

 

Impressum

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