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Ausgabe 8, 2009

 

1. Oktober 2009

 

Inhalt

Aktuelle Meldungen. 2

Virtuelle Realität: Hologramm zum Anfassen. 2

Unbekannte Funktion: Hüpfende Gene verändern Nervenzell-Erbgut. 2

Biomotion Lab Walker. 3

Himmel – Mensch – Erde. 3

Impressum.. 6

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 „Wären die Pforten der Wahrnehmung[1] vom Schmutz befreit, alles erschiene dem Menschen so wie es ist – grenzenlos.“ William Blake (1757 bis 1827)

Doch würde uns diese Grenzenlosigkeit nicht überwältigen? Wie wäre es denn ohne die schützenden Pforten der Wahrnehmung, also ohne die selbstkontrollierende chaotische Aktivität der Hirnrinde, die die Wahrnehmungen filtern?


Aktuelle Meldungen

Virtuelle Realität: Hologramm zum Anfassen

Japanische Wissenschaftler entwickeln dreidimensionale Darstellungen, die sich auch berühren lassen. Virtuelle Realität zum Anfassen.


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Unbekannte Funktion: Hüpfende Gene verändern Nervenzellerbgut

Jede Zelle besitzt eine vollständige Kopie des Erbguts, die DNA aller Körperzellen sollte demnach gleich sein. Hüpfende Gene allerdings vermehren sich darin und verändern es. Bei Nervenzellen sind sie offenbar besonders aktiv - und könnten eine noch unbekannte Rolle spielen.

Zum Artikel…

Biomotion Lab Walker

Ehemals an der Ruhr-Universität-Bochum beheimatet, jetzt an der Queen´s University in Kingston, Ontario, widmet sich das Biomotion Lab der Kognitions- und Perzeptionsforschung.

Hauptanliegen des Teams um Prof. Nikolaus Troje ist die Erforschung sozialer Wahrnehmung unter biologischen und psychologischen Gesichtspunkten.

Lassen Sie sich überraschen, was auf dieser Seite so vor sich geht. Der Walker ist selbsterklärend und wird Ihr Wahrnehmungsvermögen spielerisch leicht und schnell erweitern.


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Himmel – Mensch - Erde

Der Mensch als Mikrokosmos leitet sich vom Makrokosmos her. Er ist in der Polarität von Himmel und Erde eingebunden. So ist der obere Teil des Körpers, weil dem Himmel näher, von Yang bestimmt, der untere, der der Erde näher ist, von Yin dominiert. Die mittlere Region zwischen Zwerchfell und Nabel ist der zwischen Himmel und Erde stehende Mensch und Konzentrationsort von Yin und Yang.

Die Yin-Yang-Dialektik und ihre beiden Pole, die sich stetig in unablässiger Dynamik aufeinander beziehen, verursachen Instabilität und Unruhe. Sie führen jene Spannung herauf, die vom Ursprung wieder hin zum Ende führen kann und erzeugen damit doch eine Harmonie.

Es ist diese Dualität, die Leben erschafft. In dem Spannungsfeld zwischen positivem (Himmel) und negativem Pol (Erde) entsteht Bewegung und es erscheint der Mensch.

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dessen Achse senkrecht ausgerichtet ist. Anthroposophisch betrachtet hat er als einziges Geschöpf die Freiheit der Entscheidung.

Physiologisch ist der Mensch in der Lage sich am schnellsten von allen Lebewesen um die eigene Achse zu drehen, seine Richtung zu ändern (‚der Matador im Stierkampf‘). Doch nur, wenn seine Achse gerade ist.

Doch was ist eine gerade Achse? Sind wir denn überhaupt in der Lage ‚gerade‘ richtig wahrzunehmen. Sind unsere Wahrnehmungen, damit meine ich auch die Eigenwahrnehmung, wirklich frei?

Meine Arbeit zielt darauf ab, diese Eigenwahrnehmung zu ändern, indem die Bewusstseinswerkzeuge geeicht werden und die subjektive Wahrnehmung der tatsächlichen immer näher kommt.

Beste Grüße

Heiko Schulze

 

 

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[1] Was Blake da mit Pforten der Wahrnehmung beschreibt wird in der Theorie von Luria als Neocerebellum bezeichnet. In diesem entwicklungsgeschichtlich neuen Bereich des Gehirns werden willkürliche Aktivitäten generiert.