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Ausgabe 9, 2009

 

2. November 2009

 

Inhalt

Aktuelle Meldungen. 3

Epigenom: Wie sich das Erbgut organisiert. 3

Selbst-Sotai online. 3

Essay: Die unreflektierte Sprache der Hirnforschung. 3

Das dynamisierende Ki zwischen den Nieren. 4

Impressum.. 6

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Vergangenes Wochenende war ich bei meinem Lehrer auf Lehrgang: Sotaiho.

Seit zehn Jahren besuche ich jedes Frühjahr und jeden Herbst diesen Lehrgang. Inhaltlich sind sie nahezu deckungsgleich. Nahezu…

Denn jedes Mal nehme ich doch wieder etwas Neues mit. So auch diese Mal.

Mein Lehrer ist Japaner, er sagt zwar er sei ein halber Deutscher, doch seine Didaktik ist sehr japanisch. Das heißt, man nehme sich ein Thema vor und betrachte es dann aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln; um so an die Essenz, an das Wesen zu gelangen.

Ich weiß nicht, ob mir das gelungen ist, ein Stückchen weiter bin ich aber schon. Mir scheint, dass jede Technik eine Konsequenz hat, dass diese aber nicht festgelegt ist. Natürlich gibt es eine Richtung, doch die Wirkung kann von Person zu Person variieren.

Was bei dem einen auf Muskeln und Skelett wirkt, zielt bei dem anderen auf seine Psyche. So konnte ich erfahren, dass eine kleine Veränderung in der Haltung die Konzentration um ein Vielfaches erhöht. Das, muss ich sagen, war für mich neu. Angenehm war es auch. Und das ist eben Sotai.

 

Viel Spaß beim Lesen.


Aktuelle Meldungen

Epigenom: Wie sich das Erbgut organisiert

Drei Milliarden Buchstaben lang ist die DNA des Menschen. Wie regelt die Zelle diese Masse an Informationen? Erstmals haben Forscher nun eine Steuerungskarte des Erbguts erstellt - und dabei einen wichtigen Unterschied zwischen spezialisierten Körperzellen und Alleskönner-Stammzellen gefunden.


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Selbst-Sotai online

Für alle, die mal sehen wollten, was es eigentlich mit Sotaiho auf sich hat, hier eine online Präsentation.

Zur Flash-Präsentation…

Essay: Die unreflektierte Sprache der Hirnforschung

Der Debatte um die Hirnforschung mangelt es an einer umfassenden Sprachkritik, meint der Marburger Philosoph Peter Janich. Ohne diese seien viele der diskutierten Fragen aber nicht zu klären. Die Erforschung der Denkvorgänge werde nicht zu einem neuen Menschenbild führen.


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Das dynamisierende Ki zwischen den Nieren

Nach altchinesischer Auffassung befindet sich der Konzentrationsort von Yin und Yang zwischen den Nieren, er wird auch Ming Men genannt. Von hier aus werden die physiologischen Prozesse im Körper angeregt.

Wer sich mit der chinesischen Medizin beschäftigt hat, der weiß um diese Idee. Alles Leben kommt aus dem Wasser und die Nieren sind der Ort an dem der Körper zwischen dem Wasser und dem Salz wählt.

Die zwei Pole Yin und Yang sind den Wandlungsphasen Wasser und Feuer zugeordnet. Sie sind die gegensätzlichsten Pole innerhalb der fünf Wandlungsphasen[1]. Und diese zwei treffen sich an einem Ort zwischen den Nieren, den man Ming Men nennt, das Lebenstor. Er befindet sich auf dem Niveau des dritten Lendenwirbels.

In den fernöstlichen Bewegungskunstformen wird immer wieder auf die Notwendigkeit einer stabilen und klaren Hüfte hingewiesen. Mit „Hüfte“ ist der Lendenbereich gemeint. Wenn sich die Hüfte im Gleichklang mit Händen und Füßen bewegt, dann werden die Handlungen anmutig und effektiv.

Die Grundenergie kann dann in ausreichendem Maße fließen und die Achse sich frei ausrichten. Beim Sotai wird gerade auf die Adjustierung dieses Bereichs großer Wert gelegt. Die Balance im Lendenbereich ist die Basis für unser Wohlbefinden.

 

Beste Grüße

Heiko Schulze

 

 

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Die fünf Wandlungsphasen sind Wasser, Holz, Feuer, Metall und Erde. Sie stehen für zyklisch sich abwechselnde Regulationstendenzen. Wasser entspricht dem Winter und dem Samen dessen Energie noch stark komprimiert ist. Im Winter sind alle Energien zurückgezogen. Holz entspricht dem Frühjahr und der Geburt, Feuer dem Sommer und dem Wachstum, Metall dem Herbst und der Ernte. Die Erde ist die ausgleichende Phase, sie steht stellvertretend für die Umwandlung.