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Ausgabe 11, 2010

 

31. Oktober 2010

 

Inhalt

Aktuelle Meldungen. 2

Mathematiker Benoît Mandelbrot: Vater des Apfelmännchens ist tot. 2

Hirnforschung: Liebe macht schmerzfrei 2

Neu entdeckte Sinneszellen: Bitterstoffe könnten gegen Asthma helfen. 3

Fraktale. 3

Impressum.. 5

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Benoît Mandelbrot ist gestorben. Mandelbrot wird als der Vater der fraktalen Geometrie bezeichnet. Seine bekannteste Arbeit ist das ‚Apfelmännchen‘ (eigentlich Mandelbrotmenge).

Ich kann mich noch erinnern, wie Ende der 80er Jahre meine Mitschüler Ihre Heimcomputer (C64, Atari, Amiga) nächtelang laufen ließen um fraktale Gebilde selbst zu berechnen.

Mandelbrot selbst gab sich bescheiden: „Ich sage, dass es Fraktale schon immer gegeben hat. Aber ihre eigentliche Bedeutung blieb unerkannt und wartete darauf, von mir entdeckt zu werden.“

 

Beste Grüße

Heiko Schulze


Aktuelle Meldungen

Mathematiker Benoît Mandelbrot: Vater des Apfelmännchens ist tot

Er hat die wundersame Welt der Fraktale populär gemacht und so Kunst und Mathematik miteinander versöhnt. Nun ist Benoît Mandelbrot im Alter von 85 Jahren gestorben.


Fractal Zoom (Video)...

Hirnforschung: Liebe macht schmerzfrei

In der ersten Phase einer Beziehung sind Verliebte geradezu süchtig nach ihrem Partner. Der Gedanke, dass dieser Effekt auf das Gehirn ähnlich wirkt wie Drogen, liegt also nahe. Forscher konnten nun zeigen, dass die großen Gefühle Schmerzen vertreiben.

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Neu entdeckte Sinneszellen: Bitterstoffe könnten gegen Asthma helfen

Geschmackszellen für bittere Stoffe gibt es nicht nur im Mund, sondern auch in der Lunge. Mediziner hoffen darauf, dass die Sinneszellen in Zukunft bei der Behandlung von Asthma nützlich sein können.

 

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Fraktale[1]

 

Was ist ein Fraktal? Populär erklärt ist es eine Form, die sich - immer kleiner werdend - unendlich oft wiederholt. Jedes Mal, wenn man tiefer hineinschaut, findet man dieselbe Form in verkleinerter Form wieder. Ein typisches Beispiel dafür ist ein Blumenkohl: Jedes kleine Stück sieht praktisch genauso aus wie der gesamte Blumenkohl. Dieses Phänomen heißt Selbstähnlichkeit.

Mandelbrot wählte eine mathematische Definition: Fraktale sind geometrische Formen mit gebrochener Dimension. Das klingt zunächst verrückt, ist es aber ganz und gar nicht. Eine Strecke beispielsweise hat die Dimension eins. Schaut man sich die Strecke durch eine Lupe an, die alle Objekte doppelt so groß aussehen lässt, dann verdoppelt sich auch die Streckenlänge.

Es gibt jedoch auch Linien, deren Länge sich unter einer solchen Lupe nicht nur verdoppelt, sondern zum Beispiel verdreifacht. Mandelbrot beschrieb im Jahr 1967 im Wissenschaftsmagazin "Science" eine solche Linie: die Küstenlänge Großbritanniens. Das erstaunliche Ergebnis: Je feiner man die Küste vermisst, desto länger wird sie.

Fraktale und Holografien haben eines gemeinsam: im kleinsten findet sich stets das Ganze wieder. Ich wünsche eine gute Zeit.

 

Beste Grüße

Heiko Schulze

 

 

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[1] Zitiert aus dem Online Artikel auf spiegel-online zum Tod Mandelbrots.