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Ausgabe 5, 2011

 

1. Mai 2011

 

Inhalt

Aktuelle Meldungen. 2

Helfen und heilen: Zur Therapie ins Internet. 2

Übermüdetes Hirn: Nervenzellen melden sich zur Mini-Siesta ab. 3

Mysterium: Warum fährt ein führerloses Fahrrad geradeaus?. 3

Körper & Geist II 3

Impressum.. 6

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern war Walpurgisnacht, in der der Sage nach die Hexen sich auf dem Hexentanzplatz bei Thale versammeln. Von dort aus fliegen sie auf Besen, Mistgabeln, Katzen u.ä. "Fluggeräten" gemeinsam zum Brocken, wo das eigentliche Hexenfest stattfindet.

Auf dem Fest tanzen angeblich alle Hexen in einem großen Kreis mit dem Rücken zueinander um das Feuer herum und küssen anschließend dem Teufel den Hintern. Dann lassen sie sich mit dem Teufel vermählen, worauf dieser die Hexen mit dem sogenannten Hexenmal zeichnet und ihnen die Fähigkeit zur Zauberei gibt.[1] [Quelle]

Heutzutage tanzen wir in der Nacht in den Mai um die vier Wonnemonate des Jahres (die einzigen ohne ‚r‘) zu begrüßen.

Beste Grüße

Heiko Schulze, HP, BSc


Aktuelle Meldungen

Helfen und heilen: Zur Therapie ins Internet

Ärzte behandeln Patienten per E-Mail, Selbsthilfegruppen tauschen sich in Online-Foren aus - die Psychotherapie ist im Internet angekommen. Wie gut ist die Hilfe aus dem Netz?

 

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Übermüdetes Hirn: Nervenzellen melden sich zur Mini-Siesta ab

Was genau bei Müdigkeit im Gehirn geschieht, das ist bisher unbekannt. Tierversuche zeigen nun, dass einzelne Areale abgeschaltet werden können - während der Rest des Denkorgans noch wacker zu arbeiten versucht.

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Mysterium: Warum fährt ein führerloses Fahrrad geradeaus?

Jedes Kind kennt dieses Phänomen: Ein Fahrrad rollt auch ohne Fahrer geradeaus - doch die Wissenschaft weiß nicht, warum. Niederländische Forscher haben nun eine neue Erklärung gefunden.

 

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Körper & Geist II

Wie bereits im letzten Newsletter angesprochen, wird die Kraft des Kis durch eine aufrechte Haltung potentiert. Doch wie erlernen wir diese Haltung? Bücher helfen nicht viel, sie können bloß Anstöße geben, doch Haltung üben kann ich nur im Sitzen.

Vor einigen Jahren habe ich damit begonnen Zazen zu üben. Mein Lehrer meinte, dass ich beim Sitzen meine Haltung finde, die ich im Alltag bewahren soll. Ich nehme die Haltung mit, die ich während der Meditation etabliert habe.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie mühsam es war eine Zeit lang ruhig zu sitzen. Ich erlebte das Zazen als eine ziemlich schmerzhafte Angelegenheit. Doch ich habe es immer wieder probiert: eine körperliche Haltung zu entwickeln, bei der ich mich kräftig und ausgeglichen fühle und die mir die Meditation vereinfacht.

Mittlerweile gibt es Tage an denen mir das Sitzen Freude bereitet und ich mich wohl fühle.

Dogen Zenji meint dazu: ‚ […] Versuche nie ein Buddha zu werden! […] Wenn Du Zazen übst, benutze ein kleines rundes Kissen. Lege das Vorderteil unter Dein Gesäß. Verschränke Deine Beine. Das Kissen sollte die Basis Deines Rückgrates berühren. Dies ist die Grundhaltung, welche von Buddha zu Buddha und von Patriarch zu Patriarch weitergegeben wurde.

Benutze entweder den vollen oder den halben Lotussitz: Im vollen Lotus liegt der rechte Fuß auf dem linken Oberschenkel und der linke Fuß auf dem rechten. Halte Deine Beine horizontal und Deinen Rücken absolut gerade. Beim halben Lotussitz liegt der linke Fuß auf dem rechten Oberschenkel und der rechte Fuß unter dem linken.

Lockere Deine Kleider und richte Dich auf. Lege die rechte Hand unter die linke, dann liegt die linke auf der rechten Hand. Die Daumen sollten gerade gehalten werden und sich leicht berühren. Beide Hände sollen gegen den Bauch gelegt werden. Die Daumenkuppen liegen in Höhe des Nabels. Erinnere Dich daran, den Rücken immer aufrecht zu halten. Neige Dich nicht nach rechts oder links, nach vorne oder hinten. Halte die Ohren in einer Linie mit den Schultern. Auch die Nase und der Nabel sollten im Lot sein. Lege die Zunge am oberen Gaumen Deines Mundes an. Halte Lippen und Zähne geschlossen und atme durch die Nase. Die Augen sind in ihrer natürlichen Weise geöffnet. Wenn Du beginnst, stimme Körper und Geist durch einen tiefen Atemzug ein.

Die Form Deines Zazen sollte so fest wie ein Berg sein. Denke „Nicht-Denken“. Wie? Durch Ausüben des „Nicht-Denkens“. Zazen ist nicht das Mittel zur Erleuchtung; Zazen ist das vollendete Handeln Buddhas. Zazen ist reine, natürliche Erleuchtung.‘[2]

Freundliche Grüße

Heiko Schulze

 

 

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[1] Die Walpurgisnacht wird immer am Vorabend des Namensfestes der heiligen Walburga gefeiert, einer gelehrten Frau und Äbtissin eines Nonnenklostersim 8. Jahrhundert, deren Leben in keinem Zusammenhang mit Hexen und dem Teufel stand. Die Heiligsprechung durch Papst Hadrian II. an einem 1. Mai gibt der heutigen Walpurgisnacht ihren Namen, denn durch zahlreiche Wundertaten, welche Walburga zugeschrieben werden, gilt sie auch als Schutzpatronin der Seefahrt und gegen böse Geister.

[2] Vortrag aus dem Jahr 1243 an die Mönche von Kippoji