Ausgabe 11, 2012

 

28. Oktober 2012

 

Inhalt

Aktuelle Meldungen. 1

Kosmisches Zwitschern: Sonnenteilchen erzeugen Töne im Erdmagnetfeld. 1

Gesundheitsweiser Ferdinand Gerlach: "Ärzte verdienen nur, wenn Menschen krank bleiben". 1

Chronik: Eunuchen leben länger. 1

Schilddrüse. 1

Impressum.. 1

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Newsletter möchte ich die Reihe der Erfahrungsberichte fortsetzen. Diesmal geht es um die Schilddrüse.

Dieses Organ erhöht den Energieverbrauch des Körpers. Die Schilddrüse wird auch ‚Peitsche des Organismus‘ genannt. Dysfunktionen gehen meist einher mit einer Kropfbildung.

Aus fernöstlicher Sicht handelt es sich um eine Stagnation des Qi Flusses. Wenn ich die Krankheit auf dieser Ebene betrachte, dann ergeben sich für mich einige physikalische (nicht-medikamentöse) Behandlungsmöglichkeiten. Darüber schreibe ich unten im Text.

Herzliche Grüße

Heiko Schulze


Aktuelle Meldungen

Kosmisches Zwitschern: Sonnenteilchen erzeugen Töne im Erdmagnetfeld

Wenn Sonnenteilchen auf das Erdmagnetfeld treffen, erzeugen sie Geräusche - kosmisches Zwitschern.

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Gesundheitsweiser Ferdinand Gerlach: "Ärzte verdienen nur, wenn Menschen krank bleiben"

Ärztestreiks müssten nicht sein, sagt Ferdinand Gerlach. Der Mediziner ist neuer Vorsitzender des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen - dem Gremium, das die Bundesregierung berät. Die Experten sind überzeugt: Das jetzige Gesundheitssystem ist keineswegs das einzig mögliche.

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Chronik: Eunuchen leben länger

Warum werden Frauen meist älter als Männer? Eine mögliche Antwort fanden Forscher nun in den Stammbäumen von Familien mit kastrierten Männern: Eunuchen leben demnach 14 Jahre länger als ihre männlichen Verwandten. Die Ursache könnte die höhere Lebenserwartung von Frauen erklären.

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Schilddrüse

Die Schilddrüse liegt einem Hufeisen ähnlich unterhalb des Zungenbeins um den Schildknorpel herum. Die Schilddrüsenhormone wirken auf das Herz und den Kreislauf. Sie führen zu einer Erhöhung der Herzfrequenz, des Blutdrucks und einer Erweiterung von Gefäßen.

Sie wirken auf den Zucker-, Fett- und Bindegewebsstoffwechsel, indem sie deren Umsatz steigern. Sie steigern die Aktivität von Schweiß- und Talgdrüsen der Haut und die Aktivität der Darmmotorik. Im Nervensystem führen sie zu einer verstärkten Erregbarkeit der Zellen. Insgesamt wird durch die Wirkung der Schilddrüsenhormone der Energieverbrauch und der Grundumsatz des Organismus erhöht. Folge hiervon ist ein Anstieg der Körpertemperatur.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Illu_thyroid_parathyroid01.jpg

Abb. 1 Schilddrüse & Nebenschilddrüsen Creative Commons by-sa 3.0 de

 

Die parafollikulären C-Zellen der Nebenschilddrüse bilden das Calcitonin. Es senkt den Calciumspiegel im Blut und dient so als Antagonist des Parathormons (PTH) als Regler der extrazellulären Calciumkonzentration.

Sowohl bei der Über- als auch die Unterfunktion kommt es zu einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Kropfbildung, die sogar den Knochen betreffen kann.

Aus Sicht der chinesischen Medizin deuten Schwellungen auf Energiestagnationen hin. Und da sich die Drüse im Bereich des Magenmeridians befindet möchte ich mich in diesem Newsletter auf die Punkte Magen 9 bis Magen 12[1] konzentrieren.

Magen 9

Magen 9 liegt im Gebiet der Schilddrüse. Dieser Punkt wird oft behandelt um Fließhindernisse zu beseitigen und um gegenläufiges Qi zu bändigen. Er ist gleichzeitig ein Kreuzungspunkt mit dem Yin Qiao Mai[2].

Siehe Abb. 1

Magen 12

Magen 12 liegt oberhalb des Schlüsselbeins, sehr nah am Plexus brachialis. Hier kreuzt das Yin Fersengefäß ebenfalls. Dieser Punkt hat sich gerade bei Schulter-/Nackenproblemen als sehr hilfreich herausgestellt (Shudo, 2002). Manaka zufolge handelt es sich um einen wichtigen diagnostischen Punkt (Manaka, 2004).

Siehe Abb. 2

Magen 11

Magen 11 liegt weiter innen, Richtung Brustbein, ungefähr am Ansatz des Sternocleidomastoideus. Dieser Punkt hat wiederum Verbindung zum Yin Wei Mai, dem Haltenetz des Yin[3]. Manaka zufolge handelt es sich hier ebenfalls um einen wichtigen diagnostischen Punkt (Manaka, 2004).

Siehe Abb. 3

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/41/Infraclavicular_block.jpg

Abb. 2 Schlüsselbein - Gefäß-/Nervenbündel Creative Commons by-sa 3.0 de

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8a/Musculus_omohyoideus.png

Abb. 3 Zungenbeinmuskulatur Creative Commons by-sa 3.0 de

Das Betasten der diagnostischen Punkte gibt Aufschluss über die Gewebebeschaffenheit und die Sensibilität. So deutet ein schmerzhafter Punkt auf einen Energiestau hin. Diese Informationen geben bereits Hinweise auf die zu wählende Behandlungsstrategie …

Um Stagnationen zu dynamisieren werden in der japanischen Akupunktur bestimmte Punktkombinationen angewendet, bei denen jeweils zwei interagierende Punkte miteinander verbunden werden. Siehe auch Newsletter 10 - Die Entstehung der Körperenergiesysteme.

Abhängig von der Konstitution des Patienten werden diese genadelt und mit Ionenpumpenkabeln verbunden oder sie werden mit direktem Moxa behandelt.

Aber auch eine Korrektur der Stellung der Schlüsselbeine und des Brustbeins stellt einen wichtigen Teil der Behandlung dar. Doch das soll Thema der nächsten Ausgabe sein.

 

Freundliche Grüße

Heiko Schulze

 

Im nächsten Newsletter: Die Bewegung des Schlüsselbeins

 

 

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[1] Bei den hierunter folgenden Abbildungen handelt es sich um anatomische Beschreibungen. Gleichzeitig soll dem Leser eine Brücke zur chinesischen Meridianlehre vermittelt werden.

[2] Das Yin Fersengefäß: trägt Yin Energie zu den Augen

[3] Dem Yin Wei Mai werden Verbindungen zum Solarplexus nachgesagt. »