Ausgabe 02, 2014

 

31. Januar 2014

Inhalt  1  1

Aktuelle Meldungen. 2

Computersimulation: Kreis-Modell sagt Ausbreitung von Seuchen voraus. 2

Datenlese. 2

Delfinjagd in Japan: Das alljährliche Massaker von Taiji 2

Tight Junctions. 2

Impressum.. 3

 

 

 

Lieber Leserin, lieber Leser,

im Allgemeinen kann man sagen, dass wir dem Wert der Ernährung viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Vielleicht essen wir BIO Produkte, aber achten wir darauf, ob es sich um verträgliche Nahrung handelt?

Erst letztens bin ich auf ein Buch gestoßen, dass sich unter anderem mit dem Thema Gluten beschäftigt: Weizenwampe. Zugegeben, ein irritierender Titel, der mich persönlich ein Wenig abgestoßen hat.

Aber als ich auf meinem letzten Lehrgang wieder mit dem Thema in Berührung gekommen bin, wollte ich mich dann doch näher mit der Materie auseinandersetzen.

 

Viele Spaß beim Lesen

Heiko Schulze


Aktuelle Meldungen

Computersimulation: Kreis-Modell sagt Ausbreitung von Seuchen voraus

Wie lange braucht ein neuer Grippeerreger, um von Hamburg bis nach Frankfurt, Paris oder Bangkok zu kommen? Ein überraschend simples Modell kann die Ausbreitung einer Seuche genau vorhersagen - und erlaubt sogar die Identifizierung des Ursprungsorts.

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Datenlese

175 Jahre Deutschland: Eine Deutschlandkarte mit Beulen, denen man beim Wachsen und Schrumpfen zusehen kann - unsere Animation zeigt, wie sich die Verteilung der Einwohner langfristig entwickelt hat. Dabei wird deutlich: Schuld an der Entvölkerung des Ostens ist nicht allein die DDR.

Zur Animation …

Delfinjagd in Japan: Das alljährliche Massaker von Taiji

Das alljährliche Gemetzel in der Bucht von Taiji in Japan wird seit langem von Umweltschützern kritisiert. In dem Fischerdorf werden Delfinschwärme in die Bucht getrieben, gejagt und abgeschlachtet.

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Tight Junctions

Tight Junctions sind schmale Bänder aus Membranproteinen, die Epithelzellen von Wirbeltieren vollständig umgürten und mit den Bändern der Nachbarzellen in enger Verbindung stehen. Auf diese Weise verschließen die Tight Junctions den Zellzwischenraum und bilden eine parazelluläre Barriere, genannt Diffusionsbarriere, die den Fluss von Molekülen über das Epithel kontrolliert.

Tight Junctions sind Schnittstellen zwischen der epithelialen und der endothelialen Zellschicht. Sie finden sich in zahlreichen Gewebestrukturen im Körper. Sie regulieren den Moleküldurchfluss: Die Tight Junctions können sich als Reaktion auf bestimmte Signale, die sowohl von innerhalb als auch von außerhalb der Zelle stammen, öffnen und so den Durchfluss großer Moleküle oder selbst ganzer Zellen ermöglichen.

Schematische Darstellung der Tight Junctions an der Blut-Hirn-Schranke.

Tight Junctions kommen in Epithelzellen (z.B. Nieren-, Harnblasen- und Darmepithel) und Gehirnkapillarendothelzellen (Blut-Hirn-Schranke) von Wirbeltieren vor.

Im Magen-Darmtrakt kann eine beeinträchtigte Barrierefunktion über autoimmunologische Mechanismen Krankheiten verursachen. Eine gesteigerte Durchlässigkeit kann Überempfindlichkeitsreaktionen auf Nahrungsstoffe und sogar auf die eigene Darmflora auslösen.

Dabei gilt: Bakterielle Endotoxine, Zellwandmoleküle und Gluten aus der Nahrung können aspezifische Entzündungsreaktionen mitverursachen
[1], [2].

Außer Gluten wird auch Milcheiweiß diskutiert an solchen Entzündungsreaktionen mit Permeabilitätszunahme der Tight Junctions beteiligt zu sein.

Die Folge solcher Permeabilitätszunahme ist, dass neben Nähr- auch Schadstoffe in das Pfortadersystem gelangen und die Leber zusätzlichem Stress aussetzen!

Fasan schreibt in Leaky Gut and Autoimmune Diseases im November 2011, dass sowohl beim Type 1 Diabetes und bei der Zöliakie Gliadine eine Rolle spielen beim Verlust der Darmbarrierefunktion mit oder ohne autoimmunaler Reaktion bei entsprechender genetischer Prädisposition.

Wurde dieser Autoimmunprozess einmal aktiviert, bedeutet das nicht, dass er irreversibel ist! Er kann sehr wohl moduliert oder sogar aufgelöst werden, indem das fortlaufende Zusammenspiel zwischen genetisch bedingter Reaktion und negativen Umwelteinflüssen eingestellt wird.

Fortsetzung folgt …

 

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[1] Solche Reaktionen sind ebenfalls auf die Zusammenwirkung sogenannter Komplemente und Zytokine zurückzuführen.

[2] In Tierexperimenten konnte nachgewiesen werden, dass selbst leicht giftige Endotoxine Autoimmunerkrankungen auslösen können!