Ausgabe 08, 2014

 

3. August 2014

Inhalt

Aktuelle Meldungen. 2

Schizophrenie ist auch eine Autoimmunerkrankung. 2

Mausstudie: Eiweißpartikel als Parkinson-Überträger unter Verdacht. 2

Stimmen im Kopf: Aggressiv in den USA, göttlich in Afrika. 2

Wenn im Kopf ein Feuer entbrennt. 2

Impressum.. 5

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor ziemlich genau 30 Jahren wurde die erste Email aus den USA in die Bundesrepublik geschickt. Die Server damals benötigten 24 Stunden um sie tatsächlich zuzustellen.

Wie die Zeit vergeht.

Viele Grüße

Heiko Schulze


Aktuelle Meldungen

Schizophrenie ist auch eine Autoimmunerkrankung

Nach neuesten Erkenntnissen sprechen einige Zeichen der Erkrankung  für einen schleichenden Immunvorgang. Schizophrenie, das Rheuma im Kopf!

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Mausstudie: Eiweißpartikel als Parkinson-Überträger unter Verdacht

Warum erkranken jährlich Tausende an Parkinson? Experimente mit Mäusen nähren den Verdacht, dass die Krankheit von Eiweißpartikeln übertragen wird.

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Stimmen im Kopf: Aggressiv in den USA, göttlich in Afrika

Was Schizophrene in ihrem Kopf hören, hängt von der Kultur ab, in der sie leben. In der westlichen Welt sind die Stimmen meist bedrohlich und böse, in Indien und Afrika freundlich bis göttlich.

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Wenn im Kopf ein Feuer entbrennt

Einem ganz neuen Ansatz zufolge ist die Schizophrenie wohl auch Folge eines autoimmunologischen Krankheitsprozesses. Grund für diese Annahme ist, dass jeder zehnte Erkrankte spezielle Antikörper besitzt. Diese richten sich gegen NMDA-Rezeptoren, die an psychotischen Zuständen beteiligt sind. Im gesunden Zustand sind die Rezeptoren Bindungsstellen für den Neurotransmitter Glutamat.

Wahrscheinlich spielen Antikörper eine entscheidende Rolle und beeinflussen die Rezeptoren derart, dass die Wahrscheinlichkeit auf eine Schizophrenie steigt. Schulmedizinisch werden solche Patienten mit hohen Dosen Kortison behandelt, um die akute Entzündung zu stoppen.

Eine schwere Infektion – zum Beispiel der Mutter in der Schwangerschaft – kann Auslöser sein für die Erkrankung des Kindes im späteren Leben.

Wenn der Darm zum Hirn spricht

Gefühle wie Glück, Trauer und Hass spüren wir zuerst im Darm, unserem zweiten Gehirn. Chronische Darmerkrankungen, Nahrungsmittelallergien und neurologischen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Depressionen stehen möglicherweise miteinander in Verbindung. Noch wenig untersucht ist die massive Kommunikation zwischen den Nervenzellen und dem Immunsystem. 70 Prozent davon befinden sich im Verdauungstrakt, der immerhin eine Oberfläche von bis zu 400 Quadratmeter einnimmt.

Im Darm finden wir neben den Nervenzellen weitere Zellen, die Auswirkungen auf andere Organe im Körper haben. Dabei handelt es sich unter anderem um sogenannten Mastzellen sowie T-Zellen. Diese können Histamin, Serotonin und andere entzündungsfördernde Zellbotenstoffe freisetzen und somit ebenfalls Gehirnsymptome wie Depressionen, Aggressivität, Hyperaktivität und Schizophrenie auslösen oder verstärken.

Es gibt einen Fall, bei dem der Verzehr eines Allergens eine starke Histaminausschüttung zur Folge hatte und einen Verfolgungswahnzustand auslöste. In diesem Fall konnte ein Mann – nach dem Verzehr eines Kaiserbrötchens – erst durch die intravenöse Gabe eines Antihistaminikums die Orientierung wieder zurückerlangen.

Die meisten Probleme bereiten dabei die Zöliakie, die Unverträglichkeit von Getreide, sowie die Laktoseintoleranz, die Unverträglichkeit von Milch. Beide können unter anderem zum Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom führen. Bei einer gestörten Verdauung werden aus Nahrungseiweißen Stoffe gebildet, die eine opiatähnliche Wirkung haben.

Darmsanierung

Ist eine chronische Erkrankung erkannt wird im ersten Schritt darauf geachtet, die Nahrungsmittel, auf die Betroffene allergisch reagieren, komplett zu meiden. Im zweiten Schritt wird die Verdauung durch Enzyme unterstützt.

Ist dies geschafft, versucht der Therapeut durch Bakterienstämme wie Laktobazillen die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Letzter Schritt ist, die Darmschleimhaut zu reparieren. Außerdem kann eine erhöhte Dosis an Vitamin C die Entgiftung beschleunigen. Dies kann auch bei Lakritze beobachtet werden.

 

 

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