Ausgabe 2, 2015

8. Februar 2015

Inhalt

Aktuelle Meldungen. 2

Was von uns übrig bleibt,... 2

Gletschermumie: Ötzis 61 Tattoos. 2

Raubvogel mit Kopfkamera: Luftkampf mit einer Krähe. 2

Die gesündesten Gemüsesorten. 2

Impressum.. 3

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Thema Ernährung geht weiter. Diesmal mit praktischen Rezepten und einer hochaktuellen Rangliste. Bis zum nächsten Mal …

Viele Grüße

Heiko Schulze


Aktuelle Meldungen

Was von uns übrig bleibt,...

wenn wir einen Ort verlassen, einen Menschen oder gar die Welt – niemals gehen wir so ganz. Eine Spurensuche

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Gletschermumie: Ötzis 61 Tattoos

Forscher haben weitere Tätowierungen auf der Gletschermumie Ötzi aus den Alpen entdeckt. Womöglich nutzte der Steinzeitmann die Stiche als eine Art Akupunktr.

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Raubvogel mit Kopfkamera: Luftkampf mit einer Krähe

Eine Forscherin hat einem Falken eine Kamera auf den Kopf geschnallt, um sein Jagdverhalten zu analysieren. Die Aufnahmen sind aufschlussreich - und spektakulär.

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Die gesündesten Gemüsesorten

Erst seit die Mönche im Mittelalter begannen, ihr Wissen über Heilpflanzen aufzuzeichnen, gibt es europäische Dokumente über Gemüse. Allerdings hielt man nur jene Pflanzen schriftlich fest, denen man eine Heilwirkung nachsagte. Gemüse waren Wurzeln und Kräutlein, die nach dem Kochen zu Brei verarbeitet wurden und wenn gleichzeitig heilsame Kräfte im Spiel waren. So wurde beispielsweise die Schwarzwurzel als Mittel gegen Schlangengift verwendet, die Pastinake sollte gegen Schlaflosigkeit helfen und mit Sauerampfer sollten Leber- oder Nierenbeschwerden beseitigt werden. Das Wissen über die Heilwirkung der verschiedenen Gemüsearten stammte meist aus römischen oder griechischen Quellen.

In der Kirchengeschichte stand eine Ernährung mit viel bzw. nur Gemüse für Askese. So war die vegetarische Ernährung für Mönche des Benediktiner- und Kartäuserordens ein Teil ihres Ausdrucks für ein entbehrungsreiches Leben. Die auch heute noch in manchen Teilen der Bevölkerung vorherrschende Geringschätzung für Gemüse stammt noch aus dieser Zeit. Nur wer sich erlauben konnte Fleisch zu essen war wirklich reich. Wer dagegen Gemüse essen musste war arm oder fastete.

Gemüse wurde schon von den ältesten Kulturen angebaut. So wurde beispielsweise schon Bohnen, Knoblauch, Kürbise, Melonen oder Zwiebeln von den Alten Ägyptern kultiviert. In Deutschland dagegen sind Lauch, Knoblauch und Zwiebeln erst seit dem 5. Jahrhundert bekannt. Kohl, Mangold, Wirsing oder Radieschen wurden erst im frühen Mittelalter aus den romanischen Ländern bei uns eingeführt.

Quelle: lebensmittellexikon.de

Abbildung 1 Unterteilung der Gemüse nach der Nutzung

Um Ordnung in das Obst- und Gemüsewirrwar zu bringen haben Wissenschaftler der William Peterson University in New Jersey 47 sogenannte „Powerhouse Fruits and Vegetables“ unter die Lupe zu nehmen. Sie haben deren Gehalt von 17 bestimmten Pflanzeninhaltsstoffen wie Eisen, Kalzium, Zink oder den Vitaminen A, B6, B12, C, D, E und K bestimmt und anhand dessen eine Rangliste erstellt.

Das Ergebnis, das im Mai 2014 im Fachblatt „Preventing Chronic Disease“ veröffentlicht wurde, mag den ein oder anderen von uns ein wenig verblüffen. So schnitten beispielsweise die bislang als Power Foods gehandelten Cranberries alles andere als gut ab. Die Vitamin-C-reiche Zitrone schaffte es in dem Ranking als „gesündeste“ Obstsorte gerade Mal auf Platz 28.

Hier also die Top Ten:

1.   Brunnenkresse

2.   Chinakohl

3.   Mangold

4.   Rote Bete

5.   Spinat

6.   Chicorée

7.   Kopfsalat

8.   Petersilie

9.   Romanasalat

10.         Markstammkohl

Weblinks:

·         Kleines Handbuch der Gemüsekunde. Anbau, Inhaltsstoffe, Verarbeitung und Rezepte (PDF)

·         Defining Powerhouse Fruits and Vegetables: A Nutrient Density Approach

 

 

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