Ausgabe 3, 2015

5. März 2015

Inhalt

Aktuelle Meldungen. 2

Planking: Perfektes Training für die Körpermitte. 2

Faszien-Massage: Voll von der Rolle. 2

Spektakuläres Zeitraffervideo: So haben Sie die Sonne noch nie gesehen. 2

Die reziproke Spannungsmembran. 2

Impressum.. 3

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

es freut mich immer wieder, wenn ein neuer Newsletter fertiggestellt ist. Nicht immer ist es leicht ein Thema zu finden. Manche Themen sind zu trivial, andere zu komplex.

Dieses Mal habe ich ein osteopathisches Thema aufgegriffen, da ich immer mehr auf dieser Ebene denke.

Dabei geht es mir um die rein mechanische Vorstellung und der Verbindung der Strukturen vom Becken zum Kopf aufwärts. Und: Alles bewegt sich in einem Kontinuum. Aber das wussten sie ja bereits ;)

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Heiko Schulze


Aktuelle Meldungen

Planking: Perfektes Training für die Körpermitte

Von wegen Internetphänomen! Planking bietet mehr als lustige Fotos: Wer sich steif macht wie ein Brett, stärkt seine Körpermitte. Eine Anleitung.

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Faszien-Massage: Voll von der Rolle

Auf Wellness steht Michaela Rose eigentlich nicht besonders. Trotzdem testete sie die neue Fascial-Release-Massage, wälzte sie sich über eine harte Rolle und entdeckte, dass es mehr als nur einen Muskelkater gibt.

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Spektakuläres Zeitraffervideo: So haben Sie die Sonne noch nie gesehen

Fünf Jahre lang hat die Nasa die Sonne fotografiert - mehr als ein Foto pro Sekunde. Jetzt hat die Weltraumbehörde ein Time-Lapse-Video der Himmelskörperbeobachtung veröffentlicht.

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Die reziproke Spannungsmembran

Sutherland nannte das durale System[1], insbesondere die Dura meningeale[2], eine "reziproke Spannungsmembran". Der Begriff erklärt sich folgendermaßen:

1.   Die Dura meningeale befindet sich unter kontinuierlicher Spannung.

2.   Mit reziprok soll verdeutlicht werden, dass jeder Zug an einer Seite der Membran die gesamte durale Einheit verändert und zu einem neuen Spannungsgleichgewicht führt.

Sutherland wählte den Begriff, um die mechanische Funktion der Dura mater zu bezeichnen. Sie stellt eine mechanische Funktionseinheit dar, die die Knochen des Hirnschädels miteinander verbindet; ihre Aufgabe besteht darin, die Bewegung dieser Schädelknochen zu leiten und zu begrenzen.

Im Rückenmarkskanal verbindet und koordiniert sie die Bewegung von Schädel und Kreuzbein. Ihre Aufgabe entspricht dementsprechend dem ligamentären[3] System an echten knöchernen Gelenken.

Nach Sutherland können durch die strukturelle Verbindung aller Membranen Spannungen in jedem Teil dieses Membransystems auch alle anderen Teile dieses Systems beeinflussen. Die Duralmembranen sollen aufgrund ihrer Anheftung am Schädel und am Kreuzbein die unwillkürliche Gelenkbewegung der einzelnen Schädelknochen und des Kreuzbeins im sogenannten kranio[4]sakralen Rhythmus regulieren. Jeder Zug an einer Seite der Membran verändert die gesamte Einheit und führt zu einem neuen Gleichgewicht.

Die wichtigen Anheftungspunkte der DMS sind nach Upledger das Foramen magnum, der 2. und 3. Halswirbel, das Sakrum und das Steißbein, während sich die Dura mater spinalis[5] dazwischen relativ frei bewegen kann.

Spannungen von der Peripherie können auf das kraniale System übertragen werden oder umgekehrt, z. B. über die Kontinuität der Dura in das Epineurium[6] der austretenden Hirn- und Spinalnerven

Über dieses mechanische System kann erklärt werden, warum beispielsweise manche Menschen über seitenbezogene Schmerzsyndrome leiden oder warum Schmerzen aus dem Schultergürtel in den Nacken ziehen und sich auf die gesamte Partie ausweiten können.

Quellen:

·         Dura mater spinalis: Bedeutung in der Osteopathie, Untersuchung der Bewegungs- und Spannungsübertragung, Link: http://bit.ly/1w5Nimm

 

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[1] Die Dura mater (oft nur „Dura“ genannt) ist die äußerste Hirnhaut. Sie besteht aus zwei Blättern, wobei zumindest im Bereich des Schädelknochens das äußere Blatt identisch mit der Knochenhaut ist. Sie umgibt auch das Rückenmark. Als kontinuierliche Einheit reicht sie hinab bis zum Kreuzbein.

[2] Die harte Hirnhaut

[3] Liggamente: Bänder

[4] Kranium: Kopf

[5] Spina: Rückgrat

[6] Die Bindegewebshülle um den gesamten Nerv