Ausgabe 4, 2015

5. April 2015

Inhalt

Aktuelle Meldungen. 2

Künstliche Intelligenz: Die Cogs kommen. 2

Virales Video von küssenden Skeletten: Liebe ohne Lippen. 2

Nasa-Mission: Satelliten sollen das Magnetfeld der Erde untersuchen. 2

Entwicklung oder nichts tun?. 3

Impressum.. 5

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor fünf Jahren habe ich zum ersten Mal von Masanobu Fukuoka gehört. Seine Gedanken bilden die Grundlage der heutigen Permakultur.

Doch Fukuoka war mehr als nur Bauer. Vielmehr war er ein Philosoph, der begriffen hat, dass die moderne Gesellschaft Veränderungen benötigt.

Darüber hinaus konnte er seine Gedanken in der Landwirtschaft 1:1 umsetzen, sie blieben also nicht bloß Theorie.

Viel Spaß beim Lesen

Heiko Schulze

 


Aktuelle Meldungen

Künstliche Intelligenz: Die Cogs kommen

IBMs Supercomputer Watson macht gerade Karriere. Aber das ist nur der Anfang. Kognitive Computer werden bald allgegenwärtig. Manche fürchten sich davor.

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Virales Video von küssenden Skeletten: Liebe ohne Lippen

Ein virales Video zeigt zwei Skelette, die sich zärtlich küssen. Knapp 40 Millionen Menschen wollten den Clip "Diversity and Inclusion - Love Has No Labels" bisher sehen. Die Botschaft: Liebe kennt keine Grenzen.

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Nasa-Mission: Satelliten sollen das Magnetfeld der Erde untersuchen

Die NASA hat ihre Magnetosphärenmission gestartet. Eine Atlas-V-Rakete brachte am Donnerstag vier Satelliten in den Orbit. Sie sollen das Magnetfeld der Erde untersuchen, das unseren Planeten von den geladenen Partikeln des Sonnenwindes abschirmt.

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Entwicklung oder nichts tun?[1]

Fukuoka begriff, dass die Natur vollständig miteinander verbunden ist, dass sie perfekt aufeinander abgestimmt ist. Nur die Menschen begannen sie in ihrem anspruchsvollen Geist aufzuteilen und sie in Einzelteile zu trennen: sie schufen den Norden und Süden, trennten den Baum vom Busch, von den Steinen, von den Pflanzen und von den Tieren. Die Menschen schufen Werte wie gut und schlecht, Nützlinge und Schädlinge und all diese Dinge. Dann kreierten sie mit all diesen Ideen ihr Weltbild. Sie beschrieben, wie das Leben entstand, wie die Natur hat entstehen können. Sie schufen eine Aufteilung, die in der Welt der Natur eigentlich nicht vorhanden ist und die nur in der Welt des menschlichen Geistes existiert.

Wenn eine unbeabsichtigte Folge auftritt, behandeln Menschen sie mit der gleichen Konsequenz, die sie an den Tag legten, als sie das erste Problem schufen, welches eine weitere Konsequenz schafft, jede immer größer und größer.

Bis heute dient so ziemlich alles, was wir tun, der Milderung der unbeabsichtigten Folge der Dinge, die wir in der Vergangenheit getan haben.

Für Fukuoka ging es nicht um Rückschritt, es war sein Anliegen die Wirklichkeit zu betrachten. Er bezeichnete sie sehr oft als Natur, manchmal nannte er sie Gott, manchmal göttliche Natur, aber meistens beschrieb er sie als Realität. Es gibt nur diesen Ort, in dem wir uns befinden. Wir wissen nicht warum und wie es dazu kam: wir "sind" einfach, ohne Werte oder Trennung.

Fukuoka lernte zu beobachten. Er baute im Sommer Reis an und im Winter Gerste. Er nahm das jeweilige Stroh um das Feld zu Mulchen, weil er davon überzeugt war, dass dies eine gute Unkrautbekämpfung war. Bei seinem ersten Versuch nahm er die dicken Klumpen – gerade so, wie sie von der Dreschmaschine herabfielen – und stapelte sie auf den Reis. Doch es zeigte sich, dass die Methode nicht nur das Unkraut fern-, sondern auch den Reis davon abhielt, hindurchzukommen. Nur in einer Ecke fiel ihm auf, dass dort der Reis normal wuchs, während das Unkraut auch hier fernblieb. Hier hatte er das Stroh nur gestreut!

Fukuoka war in der Lage sich auf das zu konzentrieren, was gelang. Er hat nie versucht, Prozesse zu bereinigen, die an sich fehlerhaft waren. Was nicht funktionierte wurde eben nicht weiter verfolgt.

Eine gute Beschreibung seiner Grundprinzipien findet man hier: http://kleinsthof.de

 

 

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[1] Übersetzung des Interviews mit Larry Korn aus dem Jahr 2012: http://www.finalstraw.org/masanobu-fukuoka-and-natural-farming/