Archiv für den Monat: November 2012

Schlüsselbein – Bewegungen bewusst erleben

Dieser Artikel ist eine Fortsetzung des Artikels: Schilddrüse – Fehlfunktionen aus fernöstlicher Sicht.

Das Schlüsselbein stellt ein Verbindungsglied zwischen Brustbein und Schulterblatt dar. Es ist spiralig geformt.

In manchen anglikanischen Texten wird es als „Kurbelgelenk“ bezeichnet.

Abbildung 1 Das Schlüssel- und das Brustbein

Creative Commons by-sa 3.0 de

Das Brustbein besteht aus drei anatomisch miteinander verbundenen Teilen:

  • dem Griff
  • dem Körper
  • der Spitze

Zwischen Griff und Körper sind Bewegungen möglich. Je nachdem wie das Schlüsselbein zum Griff – dem oberen Teil des Brustbeins – steht kippt es nach oben oder nach unten.

Das verändert die Spannung im Rumpf: Wie eine Kurbel erzeugt es mehr Spannung, wenn Druck vom Schultergürtel in Richtung Körperachse aufgebaut wird.

Soweit zur Theorie, doch wie setzen wir dieses Wissen in der Praxis um?

Zuerst benötigen wir eine stabile Mitte, danach können gezielte Übungen für das Schlüsselbein gemacht werden:

Naikanho

Eine Übung, die mit dem Rhythmus der Atemwelle das Zwerchfell trainiert. Warum? Weil die bewusste Bewegung der unteren Rippen die Bewegung des Schlüsselbeins unterstützt!

Zum Üben lege ich mich auf den Rücken, die Füße im ‚V‘ oder ganz gerade.

Ich atme langgezogen ein und dabei stemme ich die Beine über die Fersen in den Boden. Das Kreuz geht nach oben oder aus meiner Perspektive: nach vorne, es ist dabei ein klein Wenig nach unten geöffnet.

Der zweite Auflagebereich – neben den Fersen – ist der Schultergürtel. Der Kopf bleibt liegen. Der Körper geht in eine Art Brücke.

Beim Ausatmen halte ich diese Spannung einen Moment länger als den Atemrhythmus. Wenn ich ausgeatmet habe bleibt ein kleiner Rest dieser Spannung übrig.

Dann atme ich wieder ein und die Spannung im Körper erhöht sich wieder.

Nach zwei, drei Atemzyklen kann ich dann Pause machen und meinen Rücken vollständig ablegen.

Sotai für das Schlüsselbein

Es gibt eine sehr schöne Übung aus dem Sotai, im Sitzen. Die Füße flach auf den Boden. Das Kreuz gerade.

Ich fange mit dem rechten Arm an und drehe ihn nach hinten ein. Synchron dazu blicke ich nach links. Andersherum drehe ich das Gesicht nach rechts und blicke schließlich in den geöffneten Handteller meines Arms.

Ich prüfe, welche Bewegung mir leichter fällt. Ich wiederhole die angenehmere! Fallen mir keine Unterschiede auf, dann wiederhole ich beide Richtungen. Danach übe ich mit der linken Seite. CAVE Sind beide Bewegungsrichtungen unangenehm, die Übung abbrechen!

Nach Abschluss der Übungen spüre ich beim Bewegen nach Veränderungen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr komplex sein kann, sich der Bewegung des Schlüsselbeins gewahr zu werden. Das Problem ist aber nicht die Komplexität der Bewegung an sich, sondern eher die der Gedanken im Kopf ;).

Der gutartige anfallsartige Lagerungsschwindel (Benigner Paroxysmaler Lagerungsschwindel – BPLS)

Beim BPLS erfährt der Patient plötzliche Drehschwindelattacken, die häufig auch mit Übelkeit und Erbrechen begleitet werden.

Ausgelöst wird die Schwindelattacke durch plötzliche Lageänderungen. Wobei die symptomatische Seite dem betroffenen Sinnesorgan – dem Innenohr – gegenüberliegt.

In dem Fall den ich hier beschreibe erfuhr der Patient die Probleme bei einer Rechtsdrehung: Hier war das linke Innenohr – genauer gesagt der hintere linke Bogengang – betroffen.

Zur Diagnostik werden verschiedenen Tests herangezogen. Ich möchte hier nicht auf alle Tests eingehen, für alle Interessierten füge ich einige Links an:

Testung

Dix-Hallpike Test

Dix Hallpike Testing

 

De-Kleijn-Nieuwenhuijs-Test

vertebral artery test

 

Behandlung

Epley Manöver

 

Evaluation

Unterberger-Test

Bei diesem Test lässt man den Patienten vor und nach der Behandlung ca. 30 Schritte auf der Stelle marschieren – mit geschlossenen Augen! Der Test ist positiv, wenn der Patient während des Manövers zu einer Seite dreht. Zumeist ist diese Seite dann auch betroffen

In diesem Fall besserte sich die Symptomatik nach drei Behandlungen in täglichem Abstand deutlich. Beim Unterberger Test zeigte sich nach Ablauf der Behandlung eine kaum noch ausgeprägte Drehtendenz. Im Beginn drehte sich der Patient noch um bis zu 45° während es am Ende unter 10° waren.

Da der Patient noch Restbeschwerden hatte – insbesondere bei Rechtsdrehung des Kopfes – habe ich den Trapezius (Mönchskappenmuskel) auf der rechten, nicht erkrankten Seite mit Schmerzpunktakupunktur nachbehandelt. In diesem Fall war das Leiden bereits chronifiziert und wurde die Störung im Innenohr durch eine zervikale (die Halswirbelsäule betreffende) Komponente überlagert.

Außerdem behandelte ich das Zwerchfell mithilfe von Sotai Techniken.
Siehe auch: Der dritte Brustwirbel

Zuckerkrankheit

Die Zuckerkrankheit ist eine sehr verbreitete chronische Krankheit. Bei dieser Krankheit fehlt ein Hormon, dass für die Senkung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist, das Insulin.

Der Diabetes wird unterschieden in eine altersbedingte und eine bereits in jungen Jahren auftretende Form.

Heutzutage sind die Patienten sehr gut medikamentös eingestellt. D. h., dass ich in meiner Praxis im Grunde keine Patienten mit einer Fragestellung rundum diese Erkrankung sehe.

Aber sie kommen natürlich wegen anderer Probleme. In dem Fall, von dem ich hier berichte, waren es chronisch Nackenprobleme wegen derer ich aufgesucht wurde.

Aus fernöstlicher Sicht deuten chronische Erkrankungen immer auf eine Schwäche des Funktionskreises der Nieren hin. Die Behandlung zielte also auf eine Stabilisierung dieses Meridians …

Nach der dritten Behandlung dann erklärte mir der Patient, dass einige Tage nach der Behandlung die Wirkung des Insulins länger anhielte. Das sei so ein Nebeneffekt, der ihm auffiele …

Nun, wo ist der Zusammenhang? Die plausibelste Erklärung scheint mir, dass durch die Stimulierung des Funktionskreises Niere die Produktion von Glukokortikoiden aus der Nebennierenrinde gedrosselt wird.

Während ein hoher Spiegel von Kortikoiden für ein erhöhtes Stressniveau spricht, deutet ein niedriger auf Entspannung hin. Entspannung bedeutet hier: sammeln! Ich denke, dass durch Sammlung der Kraft im Bereich der Nieren sich eine innere Mitte etabliert, eine Art ruhender innerer Pol, der das Aktivitätsniveau der äußeren Strukturen verringert. Über Rückkopplungsmechanismen wird die Menge des Stresshormons nach unten korrigiert.

Dr. Manaka hat dafür eine Erklärung parat, die ich in der fünften Ausgabe
des Newsletter besprochen habe.

Die Holo-Bewegung

In der vierten Ausgabe meines Newsletters (Juni 2009) habe ich das Thema zum ersten Mal behandelt. Kürzlich bin ich wieder darauf gestoßen: auf die holografische Projektion.

Am besten stellt man sich dazu eine Art Verdichtung – ein Plenum – vor, welches den Grund von allem bildet. Die Dinge, die vor unseren Sinnen erscheinen, sind abgeleitete Formen aus dieser Ur-Verdichtung. Dieses Plenum ist nicht nur ein dreidimensionales Gebilde, es ist eine Art „Holo-Bewegung„.

Der Mensch ist ebenso Teil dieser „Holo-Bewegung“ wie alles, was existiert. Finden wir in verschieden Organismen ähnliche Strukturen wieder, so kann man ebenso innerhalb eines Organismus holografische Spiegel desselben wiederfinden: Es spiegelt sich der Körper in den Reflexzonen am Fuß, am Ohr oder in der Hand, aber auch in den fünf Wandlungsphasen der Meridiane wider.

Es ist häufig dieselbe Grundidee, die sich in den mannigfaltigsten Kreationen widerspiegelt. Nehmen wir den Computer: Vielleicht ist der Abakus eine der ersten Manifestationen eines ‚Rechners‘. Doch wohingegen der Gedanke derselbe blieb, ist die Bandbreite der Entwicklungen bis zum heutigen Tag enorm.

In der Akupunktur gibt es dasselbe Prinzip: das Meridiansystem. Es steckt in jedem Lebewesen. Um es zu behandeln benötigt der Therapeut keine Kenntnisse über die einzelnen Schaltkreise; ihm genügt Einsicht in die „Grundidee“ um Veränderungen im Organismus hervorzurufen.

Shonishin – Akupunktur bei Kindern

Shonishin ist – wie könnte es auch anders sein – eine japanische Methode zur Behandlung von Klein- und Kleinstkindern. Mit ganz leichten Techniken wird das junge Meridiansystem behandelt. Wie im Toyohari wird beim Shonishin mit Kontaktnadelung gearbeitet.

Im 69. Kapitel des Nan Jing (Klassiker der Schwierigkeiten; ca. 100 n. Chr.) steht geschrieben: „Bei Leere des Kindes behandle die Mutter“. Dieses Prinzip wird im Shonishin sehr wörtlich genommen: Denn die Mütter (oder Väter) erhalten eine Anleitung zur Heimtherapie mit der sie mit streichenden, reibenden oder auch klopfenden Techniken ihr Kind selbst behandeln. Diese Heimtherapie ist sehr einfach und wirkungsvoll.

Überhaupt wird im Shonishin eher weniger getan, denn gerade die Kleinsten unter uns erhalten durch eine zu starke Behandlung schnell eine Art „Überdosis“, weswegen sich ihre Symptome zeitweise verschlechtern können.

Das Prinzip „Weniger ist mehr“ ist ganz wichtig: Häufig reichen leichte Akupunkturtechniken – sogenannte Kontaktnadelungen – um das Energiesystem zu regulieren.

Shonishin findet seinen Einsatz z. B. bei

  •          Dreimonatskoliken
  •          Neurodermitis
  •          Enuresis
  •          Schlafstörungen

Auf meiner Seite finden Sie ein Beispielvideo
– für einen ersten Eindruck.

Selbstheilung

Einfache Organismen sind in der Lage selbst schwerste Verletzungen zu kurieren. Am Beispiel von Planarien zeigt sich dies: diese wenige Millimeter langen Strudelwürmer sind in der Lage sich aus einer (!) intakten Zelle vollständig zu regenerieren. Selbst eine funktionierende Zelle einer anderen Planarie reicht aus, um einen toten Wurm zu reanimieren (ZEIT Nr. 30, 21.07.2011, Seite 30).

Aber je komplexer ein Organismus aufgebaut ist, desto mehr spezialisierte Zellverbände gibt es. Dies geht zulasten der Regenerationsfähigkeit.

Im Extremfall kann der Körper durch seine Schutzmechanismen vorhandenen Gewebeschaden sogar noch verschlimmern.

Hier kommt der Therapeut ins Spiel! Manaka zufolge (s. Newsletter 4) liegen allen Körperprozessen archaische Regulationsmechanismen zugrunde. In der Akupunktur wird auf diese Systeme Einfluss genommen. Sotaiho erweitert das Wirkspektrum, indem es Dysbalancen im Körper und damit verbundene vegetative Reaktionen reguliert.

Ich glaube, dass eine chronische Krankheit sanfter therapeutischer Handlungen bedarf: Der Körper benötigt wiederkehrende, klare Informationen, die ihn in die Lage versetzen, seine Selbstheilungskräfte anzuwenden. Und das kann – gerade bei langandauernden Erkrankungen – nur über einen längeren Zeitraum erfolgreich sein.

Kumbhaka – Raja-Yoga

Im Raja-Yoga wird die Entwicklung des Geistes angestrebt. Der Lehrer meines Lehrers war ein Schüler von Nakamura Tempu. Tempu war der erste Japaner, der das Raja-Yoga in sein Land einführte.

Tempus Interpretation dieser Yogaschule konzentriert sich auf den körperlichen Aspekt, im Zentrum steht die Kontrolle der unteren Schleuse (des Mula Bandhas). Diese Kontrolle steht in engem Zusammenhang mit der Atmung. Sie wird Kumbhaka genannt.

Meinem Lehrer Kenji Hayashi zufolge, ist das Kumbhaka kein philosophisches Konstrukt, sondern stellt eine weltliche Erfahrung dar. Er beschreibt es als ein Ziehen im Bereich des Steißbeins/Aftermuskels.

Nun, ich habe lange Zeit gerätselt, was es damit auf sich hat. Doch langsam beginne ich zu erahnen, was diese Lehrer meinen: „Wenn mein Becken richtig steht, entspannt sich der Bereich unter dem Brustkorb (das Sonnengeflecht). Das Brustbein wird entspannt, die Schultern liegen locker auf meinem Brustkorb, der Kopf kann nach vorne und oben aufsteigen.“

Jetzt empfinde ich, dass da eine Verbindung zwischen dem Kopf und dem Aftermuskel besteht. Eine Art innerer Kanal, auch Sushumna genannt. Wenn gleichzeitig die Energie in diesem Kanal nach oben steigt und auf der Körperoberfläche absinkt, dann kann ich meinen Schulter-/Nackenbereich loslassen: Eine tiefe Entspannung stellt sich ein.

Siehe auch Körperentwicklung: Vor- und Rückbeuge

Fraktale

Was ist ein Fraktal? Populär erklärt ist es eine Form, die sich – immer kleiner werdend – unendlich oft wiederholt. Jedes Mal, wenn man tiefer hineinschaut, findet man dieselbe Form in verkleinerter Form wieder. Ein typisches Beispiel dafür ist ein Blumenkohl: Jedes kleine Stück sieht praktisch genauso aus wie der gesamte Blumenkohl. Dieses Phänomen heißt Selbstähnlichkeit.

Mandelbrot wählte eine mathematische Definition: Fraktale sind geometrische Formen mit gebrochener Dimension. Das klingt zunächst verrückt, ist es aber ganz und gar nicht. Eine Strecke beispielsweise hat die Dimension eins. Schaut man sich die Strecke durch eine Lupe an, die alle Objekte doppelt so groß aussehen lässt, dann verdoppelt sich auch die Streckenlänge.

Es gibt jedoch auch Linien, deren Länge sich unter einer solchen Lupe nicht nur verdoppelt, sondern zum Beispiel verdreifacht. Mandelbrot beschrieb im Jahr 1967 im Wissenschaftsmagazin „Science“ eine solche Linie: die Küstenlänge Großbritanniens. Das erstaunliche Ergebnis: Je feiner man die Küste vermisst, desto länger wird sie.

Fraktale und Holografien haben eines gemeinsam: im kleinsten findet sich stets das Ganze wieder. Ich wünsche eine gute Zeit.

 
  Fractal Zoom Mandelbrot Corner

Das holografische Prinzip

Aus der taoistischen Lehre kennt man folgenden Sachverhalt: die 0 (das Tao) erschafft die große Einheit, die 1 (das Tai Chi). Aus der Einheit wird die Zweiheit (Yin – Yang) geboren. Die 2 erzeugt die 3 Bausteine des Lebens (Energie, Materie und Bewegung) und die Drei erzeugt alle Dinge (z.B. die 64 Hexagramme des I Ging).

Der Spiegel symbolisiert dabei vielleicht den Transformationsprozess, wobei sich in jeder Entwicklungsstufe der Ursprung wieder findet.

‚Es gibt ein Ding, das ist unterschiedslos vollendet.

Bevor der Himmel und die Erde da waren,

ist es schon da,

so still, so einsam.

Allein steht es und ändert sich nicht.

Im Kreis läuft es und gefährdet sich nicht.

Man kann es nennen die Mutter der Welt.

Ich weiß nicht seinen Namen.

Ich bezeichne es als Sinn.‘

R. Wilhelm: Tao Te King, Diederichs, 1978

 

Das holografische Prinzip

Holografie ist ein ganzheitliches, diagnostisches und therapeutisches Prinzip der fernöstlichen Heilkunde. Die Basistheorie der Akupunktur stammt nicht aus Experimenten sondern ihre Formulierung ist die Folge der klinischen Erfahrung im Kontext der taoistischen Philosophie (I Ging, Tao Te King).

Das holografische Prinzip besteht darin, ein vollständiges Bild des Ganzen an jeder beliebigen Stelle des Körpers anzunehmen. In einem Hologramm finden wir das Gesamtbild aus jedem Blickwinkel.

Eine Organstörung wird an die Körperoberflache projiziert. Wir können das besonders gut an einigen Stellen des Körpers beobachten.

Die bekanntesten holografischen Areale des Körpers sind die Zunge (Zungendiagnose), der Puls (Pulsdiagnose), das Ohr (Ohrreflexzone), der Schädel (Schädelreflexzone), der Fuß (Fußreflexzone), die Hand (Handreflexzone), der Zeigefinger (speichenseitig) und die Bauchdecke.

Nicht nur von diagnostischem Nutzen ist dieses Prinzip, auch therapeutisch findet dieses seine Anwendung.

Und natürlich sind alle Individuen wieder als Teil der Gesellschaft auch wieder ein Spiegel dieser.

Was ist Ki?

Ein ganz zentraler Begriff in der fernöstlichen Medizin ist der des Ki, oder wie die Chinesen sagen Qi.

Es ist ein Begriff der sich nicht so einfach in unsere Breiten übertragen lässt. Begriffe wie ‚Energie‘ oder ‚Kraft‘ werden der eigentlichen Bedeutung des Wortes nicht gerecht.

Porkert definiert Ki folgendermaßen: Qi ist eine immaterielle Energieform, die eine Qualifikation und eine Richtung hat.

Unschuld übersetzt den Begriff mit dem Wort ‚Einfluss‘: So beschreibt der Begriff Genki im Japanischen die Gesamtvitalität, bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch ‚O genki des ka‘ aber soviel wie ‚Wie geht es dir?‘.

Ki kann verschiedene Qualitäten (‚Einflüsse‘) besitzen: Als seiki wird die essentielle Urenergieform bezeichnet, soki ist das Ki der Atmung (Prana) und kokuki das der Milz (Ernährung).

Vielleicht ist Ki eine immaterielle, geistige Form, die den Wesen Leben verleiht. Manaka zufolge ist Ki eine Art elektromagnetischer Schwingung, die unserem Körper eine Energiematrix, also ein immaterielles Grundgerüst verschafft.

Der hiesige Begriff Atmosphäre, die ‚Aura‘ die manche Menschen umgibt, kommt der Bedeutung von Ki auch ziemlich nahe: Es ist die Ausstrahlung die z. B. von schönen Menschen ausgeht und die man nicht einfach so erklären kann.