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Der Darm II – Mismatch Erkrankungen

Wenn wir uns die lange Liste der nicht-infektiösen Krankheiten betrachten, dann sehen wir, dass sie ein großes Problem für unsere moderne Gesellschaft darstellen. Sie umfassen die ganze Palette von Plattfüßen bis hin zu saurem Reflux, auch Angststörungen, bestimmte Krebsarten, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes gehören dazu. Um dieses Phänomen verstehen wollen, ist es notwendig weit in die Entwicklungsgeschichte zurückzublicken.

Vielleicht wird dann klar, warum unsere „Steinzeit“körper auf die Anforderungen der modernen Gesellschaft unpassend reagieren müssen: Kleine Gesellschaften im Altertum mit ihrer Kultur, bestehend aus Jägern und Sammlern, kannten nämlich keine Zuckerkrankheit – wohingegen sie in unserer Gesellschaft stetig zunimmt!

Wir sind darauf ausgerichtet Fett anzusetzen und nicht um es abzubauen!

Die meisten Erkrankungen entstammen vom Missverhältnis unserer genetischen Verannlagung und den modernen Anforderungen an unseren Körper: Das menschliche Genom hat sich in den letzten Jahrtausenden eigentlich nicht großartig verändert, aber der Konsum industrieller Nahrung – darunter große Mengen an Zucker und Einfachkohlehydraten – hat immer mehr zugenommen. Darüber hinaus ist der Alltag immer mehr von Bewegungsarmut geprägt.

Da unsere Körper nicht in der Lage sind solche großen Mengen an Zucker zu verstoffwechseln werden wir krank!

Diskussion
Störungen im Stoffwechsel können zu Fehlfaltungen in der Bildung einer funktionsfähigen Raumstruktur führen. Sie werden als Proteinfehlfaltungserkrankungen bezeichnet. Ein Beispiel hierfür ist Chorea Huntington. Krankheiten, die auf eine Fehlbildung der Proteinstruktur zurückgehen werden Prionkrankheiten genannt. BSE oder die Alzheimer-Krankheit sind Beispiele für solche Erkrankungen. Auch Diabetes mellitus Typ 2 ist eine Proteinfehlfaltungserkrankung, sie beruht auf einer Fehlfaltung des Amylin. Die räumliche Struktur kann auch durch Denaturisierung, aufgrund von Hitze, Säuren oder Basen und radioaktiver Strahlung zerstört werden.

Quellen:

  • Organisation der Bereiche mit amphiphilen α-helikalen Potential innerhalb der dreidimensionalen Struktur der β-Faltblatt-Proteine (englisch) – Protein Engineering, Oxford, 14. Jahrgang, 2001, Ausgabe Nr. 5, Seiten 315–319:
  • Parker Research Lab
  • Der Darm I

    Der Mensch besteht aus ca. einer Trilliarde Zellen. Dazu gesellen sich zehnmal so viele Bakterien! Die meisten davon befinden sich im Darm. Wenn man den Darm auffalten würde, würde er die hundertfache Fläche der Haut einnehmen. Er ist Ort der größten Anzahl an Immunzellen im Körper.

    Also alles in allem ein beeindruckendes System. Doch ab der Speiseröhre hört das Bewusstsein für den Darm mehr oder weniger auf. Das Grummeln des Magens nimmt man noch wahr (was im Übrigen kein Zeichen für Hunger ist, sondern das Bestreben des Körpers zeigt, sich zu reinigen.) und den Drang zur Defäkation.

    Der Anus schließlich ist der Ort an dem zwei Bewusstseinswelten aufeinanderstoßen: Der unwillkürliche innere Schließmuskel und der bewusste äußere. Das bringt den Gedanken nahe, dass auch Emotionen im Zusammenhang stehen mit dem Darm.

    In der Embryologie ist das Darmrohr die erste durchgängige Struktur, die sich entwickelt. Erst später entwickelt sich das Gesicht. Und vielleicht gibt es da einen Zusammenhang: auch die Mimik ist nicht kontrollierbar, so wie das Darmrohr auch nicht.

    Wir kennen nur 40% der Bakterien des Darms, 60% sind nicht außerhalb des Darms anzüchtbar! Es gibt die Vermutung, dass die Zusammensetzung unserer Darm’bevölkerung‘ großen Einfluss auf unsere Emotionen hat, und darauf, warum der eine eher dick wird, der andere eher nicht – obwohl dasselbe gegessen wird.

    Tabs im Windows Explorer

    Eine Sache, die ich immer bereits vermisst habe am Dateimanager des Betriebssystems Windows, ist die fehlende grafische Anordnung verschiedener Prozesse in einem Fenster: in sogenannten Tabs.
    Seit Jahren bereits gibt es die QTTabBar zur Lösung dieses Dilemmas. Allerdings erfordert die Einrichtung ein wenig Eigenarbeit. Dann, allerdings finde ich die zusätzlichen Tabs einfach wunderschön und nützlich in meinem Dateimanager.
    Ich habe vor fünf Jahren mal ein Tutorial dazu verfasst und als PDF veröffentlicht. Weiterlesen

    Schlüsselbeinbewegungen wahrnehmen

    „Dein Körper ist dein Labor!“ pflegte mein Lehrer immer zu sagen. Bei ihm hieß das phasenweise, dass er eine Bewegung bis zu 10000-mal wiederholte um zu erfahren, ob sie für seinen Körper auch verträglich war. Anderenfalls musste das fehlerhafte Fragment korrigiert werden.

    Nun, ich habe eine andere Herangehensweise als mein Lehrer. Bei mir stellen sich Veränderungen erst im Laufe der Zeit ein. Und mit der Veränderung entsteht ein neues Körperbewusstsein.

    Propriozeption: Woher stammt das Bewegungsgefühl?

    Die Bewegungen des Schlüsselbeins wahrzunehmen war mir persönlich nicht möglich. Wirklich, so sehr ich mich darauf konzentrierte, da fühlte ich nicht wirklich etwas. Auch Bilder von Spiralen oder Kurbeln halfen nicht viel.

    Ich meine verstanden zu haben, dass der Grund dafür der ist, dass der Knochen an sich keine große Afferenz verursacht. Die Wahrnehmung des Schlüsselbeins geschieht anders.

    Schultermuskeln

    Rautenmuskel

    Sägemuskel

    Es ist die Information, die die Muskulatur liefert, die ein Bild des Bereichs entstehen lässt. Im Gehirn entsteht daraus dann die Vorstellung des Schlüsselbeins.

    Die Stimulationen der Muskelspindeln durch Zug und Druck – durch Anspannung und Entspannung – liefern diese Information.

    Wie ich meine sind dabei vorrangig die oben beschriebenen Muskelgruppen beteiligt.

    Das Schulterblatt

    Das Schulterblatt gleitet über den Rücken. Mit Name der Rauten- und der (vordere) Sägemuskel sind an seinen Bewegungen beteiligt. Diese beiden Muskelgruppen sorgen für einen dichten Kontakt mit dem Brustkorb.

    Steht die untere Spitze ab, heißt das Flügelschulter. Der Gleitmechanismus ist dann gestört! Das hat auch Konsequenzen für das Schlüsselbein, das jetzt auch nicht optimal steht und Ausweichbewegungen macht.

    Das Schlüsselbein

    Das Schlüsselbein wird bedeckt vom Pektoralis major, dem großen Brustmuskel – der vermutlich als größte Wahrnehmungsquelle dient – und dem Deltamuskel.

    Wenn sich das Schulterblatt und der Oberarm synchron bewegen, dann macht das Schlüsselbein keine Ausweichbewegungen: Seine Bewegungen bleiben tendenziell in einer Ebene und es findet eine leichte Drehung um die Längsachse – entsprechend der Drehung des Oberarms – statt.

    Der Brustmuskel dient hierbei als Überträger von Spannung und bildet eine Verbindung vom Oberarm zum Schlüsselbein.

    Der Schulter- und der Beckengürtel – sie kennen einander!

    Wenn das Gewicht beim Anheben des Arms auf den gleichnamigen Fuß verlagert wird dann sind die Schultergürtelmuskeln stärker in Vorspannung. Die Muskelkraft wird effektiver auf den Arm übertragen. Der Bewegungsausmaß nimmt zu.

    Clips

    Schlüsselbein Sotai

    Achten Sie auch auf die Bewegungen der Füße und die Gewichtsverlagerung.

    Sensomotorische Prinzipien in der Körpertherapie

    Inhalt

    Einleitung
    Motorische Lernprinzipien
    Heterarchie des Nervensystems
    Selbstbild und Gleichgewicht
    Möglichkeiten

    Einleitung

    Dieser Text ist meiner Diplomarbeit entnommen. Ich habe ihn jetzt aus dem Niederländischen ins Deutsche übersetzt, ihn überarbeitet und die Bildsequenzen von Muybridge hinzugefügt.

    Thema ist die Analyse des motorischen Lernens. Ansatz ist der, dass dem Bewegen eine Art Grammatik zugrunde liegt: Jeder Tätigkeit liegt ein Grundbewegungsschema zugrunde, welches in unterschiedlichen Zusammenhängen angepasst und variiert wird.

    Zunächst betrachten wir eine gewöhnliche Handlung. Anhand der Tätigkeit des Ballfangens, versuche ich Ihnen deutlich zu machen, wie kompliziert eine so einfache Handlung ist:


    Abb. 1: Fangen des Balls


    Abb. 2: Werfen des Balls

    Das Fangen eines Balles wird folgendermaßen unterteilt:

    • Die Transport- und Greifphase
    • Die Rolle des Visus
    • Die Rolle der Propriozeption
    • Die Integration der sensorischen Information

    Das Fangen eines Balls wird in eine schnelle Phase unterteilt, die Transportphase, wobei die Hand zum Objekt geführt wird und in eine langsame Phase, die eigentliche Fangbewegung. Während der Transportphase sind vor allem die proximalen Muskeln aktiv. Um die Hand an die richtige Stelle zu bringen, muss man Kenntnis der Position des Objekts im Raum haben, wodurch die Richtung der Streckbewegung programmiert werden kann.

    Während der Greifphase wird die Hand in Erwartung des kommenden Kontakts mit dem Objekt antizipierend bewegt. Hier sind vor allem die distalen Muskeln aktiv. Dabei gelten folgende Gesetzmäßigkeiten. Die Greifphase beginnt bereits während der Transportphase, bei der die Finger sich während der Transportphase öffnen. Bei kleinen Objekten wird bereits zum Ende der Transportphase das Greifmoment eingeleitet. Je mehr Genauigkeit erforderlich ist, je früher die Hand geöffnet wird, um sich auf die physikalischen Eigenschaften des Objektes einzustellen. Interessanterweise erhöht sich die Präzision der Bewegung je langsamer sie ist.

    Der Visus liefert Informationen über die Gestalt des Objekts wodurch die Position und dessen Form definiert werden kann. Durch visuelle Rückmeldung kann die Greifbewegung korrigiert werden. Dabei gilt, je langsamer die Bewegung, desto wichtiger ist die Rolle des Visus.

    Afferente Information aus den Gliedern ist notwendig, sowohl für die Einleitung als auch für die Kontrolle der Bewegung. Die Propriozeption hat zusätzlich zu ihrer Funktion als Rückkopplungsquelle während der Bewegung eine wichtige Rolle im Hinblick auf dessen Programmierung. Das zentrale Nervensystem erhält kontinuierlich Information über die aktuelle Position des Körpers und dessen Gliedmaßen.

    Das visuelle System und das propriozeptive System müssen aufeinander abgestimmt sein. Diese Integration findet in den blickmotorischen Zentren des Hirnstamms statt.

    Wenn wir uns nach etwas ausstrecken kontrahieren zuerst die Haltungsmuskeln, ausgehend von den Beinen, und erst danach beginnt die Greifhandlung. Die Integration von Haltungs- und Bewegungsmuskeln ist eine Voraussetzung für koordinierte Arm-und Kopfbewegungen.

    Wenn also die posturale Kontrolle Störungen (zum Beispiel durch eine Knieverletzung) aufweist, können alltägliche Handlungen (so wie etwas aufheben) Ursache sein für das Fortbestehen eines schmerzhaften Musters. Man denkt nicht an seine Beine, um etwas vom Boden aufzuheben, und richtet seine Aufmerksamkeit mehr auf das Ziel der Handlung. Dies hat zur Folge, dass die Haltungskontrolle (Stabilisierung des Rumpfes) über kompensatorische (z.B. antalgische) Mechanismen gewährleistet wird.

    Auf diese Weise unterhält das gesamte System seine eigene Dynamik. Es muss ein Weg gefunden werden, die Selbstverständlichkeit einer alltäglichen Handlung wieder zu erreichen und deshalb werde ich im Folgenden die motorischen Lernprinzipien näher betrachten.

    Motorische Lernprinzipien

    Die Engrammformung

    Die Engramms Theorie ist ein Beispiel für einen Closed-Loop-Ansatz, was bedeutet, dass sowohl die Re-Afferenz als auch der motorische Auftrag einen kohärenten Zyklus bilden.

    Ein Engramm ist eine Art Abbild der idealen Bewegung, sie zeigt an, wie eine solche Bewegung aussieht, wie sie sein bzw. sich anfühlen soll.

    Die Bildung eines Engramms kann in drei Phasen unterteilt werden:

    1. Der Aufbau einer sensorischen Engramms. Der Begriff bedeutet so viel wie Gedächtnisabdruck oder Erinnerungsspur. Sobald sich das sensorische Engramm gebildet hat, gibt es eine interne Referenz. Man weiß, wie eine ideale Bewegung aussieht. Mit diesem Engramm können die eigenen Bewegungsversuche verglichen werden.
    2. Die Übungsphase. Nach der Bildung eines sensorischen Engramms übt man sich an der Bewegung. Die sensorische Rückkopplung der eigenen Bewegung (Re-Afferenz) erreicht das eigene Nervensystem. Sie wird mit dem sensorischen Engramm verglichen. Unterschiede werden aufgespürt und die motorischen Aufträge entsprechend korrigiert. Nach vielfacher Wiederholung hat das Nervensystem gelernt die richtige Bewegung zu generieren und man sagt, das motorische Engramm ist herangereift. Da wir die Neigung haben während der Übungsperiode unsere interne Referenz zu verändern, bedarf es zusätzlicher Instruktionen. Auf diese Weise können Fehler im sensorischen Engramm korrigiert werden.
    3. Die Phase der motorischen Reife: Nach einer häufig langwierigen Entwicklung hat sich das motorische Engramm geformt: Die Fertigkeit ist einstudiert. Ein fortlaufendes Vergleichen mit einer internen Referenz ist nicht mehr nötig. Automatische wird die richtige Bewegung ausgeführt. NB. Diese Theorie hat ihre Gültigkeit hauptsächlich für langsame Bewegungen und gilt für eine bestimmte Fertigkeit. Am Ende des oben beschriebenen Prozesses haben wir also eine bestimmte Fertigkeit im Zusammenhang mit einem bestimmten Kontext (Stand, Liegen, Sitzen) gelernt. Jetzt muss diese integriert werden in unterschiedlichen Zusammenhängen. Damit beschäftigt sich die Schematheorie von Schmidt.

    Die Schemabildung

    Das oben stehende motorische Lernprinzip kann die Komplexität alltäglicher Handlungen erklären. Der oben beschriebenen Theorie müsste es für jede Handlung ein zugehöriges Engramm geben. Diese Erklärung reicht aber für den Alltag nicht aus, da hier keine Bewegung einander gleicht.

    Schmidt meint dazu auch, dass es anstelle eines Engramms ein generalisiertes Motorprogramm gibt, welches in unterschiedlichen Zusammenhängen flexibel angewendet werden kann. So können wir beispielsweise einen Hund als solchen identifizieren, obwohl wir diese Rasse womöglich noch nie gesehen haben. Es muss so etwas wie eine abstrakte Regel bestehen.

    Die Ausführung einer Handlung geschieht folgendermaßen:

    • Es besteht ein generalisiertes Motorprogramm, das Recall-Schema.
    • Bevor die Bewegung ausgeführt wird, müssen die Vorgabewerte festgelegt werden. Gemeint sind die momentane Stellung des Körpers und die Position im Raum. Hiervon ausgehend wird die Bewegung eingeleitet und koordiniert.
    • Zum Beispiel: Wenn wir eine Tasse vom Tisch greifen möchten, definieren wir die Handlung ‚eine Tasse greifen‘ als Schema. Die Bewegung verändert sich selbstverständlich, wenn wir sie im Sitzen oder aus dem Liegen ausführen möchten.

    Drei unterschiedliche Schlagvarianten eines Batters:

    Abb. 3a

    Abb. 3b

    Abb. 3c

    Schemaentwicklung

    Anfangsbedingungen

    Um auf die richtige Weise bewegen zu können, muss die Person über Information über den Zustand der Muskulatur und das Umfeld verfügen. Diese werden vor der Respons aus den unterschiedlichsten Rezeptoren abgeleitet; sie enthalten auch propriozeptive Informationen über die Position der Gliedmaßen im Raum und visuelle und auditive Informationen über den Zustand der Umgebung. Nach der Bewegung werden diese Ausgangsbedingungen gespeichert.

    Vorgabewerte (Bewegungsparameter)

    Das Motorprogramm ist von allgemeiner Art. Allerdings variiert jede Bewegung in Bezug auf Kraft, Schnelligkeit und Genauigkeit. Die Vorgabewerte enthalten diese veränderlichen, an die Situation angepassten Anforderungen. Sie beschreiben die in einem bestimmten Moment notwendigen Anforderungen. Auch diese Informationen werden nach der Ausführung gespeichert.

    Der Verlauf der Bewegung (Wiedererkennungsschema)

    Die sensorischen Informationen und das tatsächliche Ergebnis werden zusammen gespeichert, um zwischen den sensorischen Informationen, dem tatsächliche Ergebnis und den Anfangsbedingungen einen Zusammenhang zu entwickeln.

    Wenn eine Person eine neue Bewegung ausführt, und das gewünschte Ergebnis und die ursprünglichen Bedingungen bekannt sind, dann ist das Schema in der Lage, die Vorgabewerte und die zu erwartenden sensorischen Folgen der Bewegung zu generieren. Dies geschieht durch Bestimmen des Verhältnisses zwischen den sensorischen Informationen ähnlicher, zuvor bereits ausgeführter Bewegungen und dessen Ergebnissen.

    Auf dieser Grundlage können die sensorischen Konsequenzen bestimmt werden. Das am besten passende Motorprogramm wird ausgewählt und die Bewegung wird ausgeführt. Während der Bewegung werden die zu erwartenden sensorischen Effekte mit den tatsächlichen sensorischen Informationen verglichen. Eine Abweichung davon beschreibt den Fehler der dem Schema zurückgeführt wird.

    Die Theorie geht davon aus, dass frühere sensorische Signale zusammen mit den tatsächlichen sensorischen Konsequenzen gespeichert werden. Im Laufe der Zeit ergibt sich nun eine Beziehung, ein Schema, dass die empfangene Ergebnisse mit dem sensorischen Input (propriozeptiver Feedback) vergleicht.

    Wenn dieses Schema stark genug entwickelt ist, wird es möglich schnelle Vergleiche auszuführen. Der hierbei entstehende Fehler kann durch die Person benannt werden.

    Während des Lernprozesses sind hierzu auch adäquate Feedbackquellen wichtig. Gemeint ist ein Lehrer oder ein Therapeut etwa.

    Fehler in der Bewegungsausführung

    Es werden zwei Fehlertypen unterschieden: Fehler in der Bewegungswahl und Fehler in der Bewegungsausführung.

    Fehler in der Bewegungswahl:
    Diese Arten von Fehler treten auf als Folge von falscher oder nicht richtiger Wahrnehmung der Umgebung: Z. B. ein Catcher im Baseball, der die Geschwindigkeit des Balles falsch einschätzt und ihn infolgedessen verfehlt.


    Abb 4: Catcher verpasst den Ball

    Fehler in der Bewegungsausführung:
    Auch als Folge von Übermüdung kann eine Bewegung abweichen, selbst wenn die Person das richtige Motorprogramm mit den zutreffenden Vorgaben aufgerufen hat.

    Schmidt zufolge ist es äußerst wichtig eine bestimmte Fertigkeit in unterschiedlichen Variationen zu üben, sodass eine abstrakte Regel entsteht, die variiert werden kann. Die Schematheorie hat vor allem ihren Wert im Zusammenhang mit ballistischen, schnellen Bewegungen.

    In der Engrammtheorie geht man davon aus, dass eine konkrete Handlung bis zur Perfektion einstudiert wird.

    Beide Theorien ergänzen einander: durch langsame Bewegungen baut man das Engramm auf, das man in der Form eines Recallschemas lernt anzupassen in alltäglichen Handlungen.

    Demzufolge entsteht die Fertigkeit nicht nach einem Versuch, die Entwicklung wird sich erst nach einigen Wochen zeigen.

    Der Open-loop Ansatz

    Open-loop bedeutet, dass die Re-Afferenz keine besondere Rolle spielt bei der Ausführung der motorischen Handlung. Der motorische Auftrag führt zur Ausführung der Bewegung; es besteht kein geschlossener Kreislauf. Ein Beispiel für eine derartige Bewegung ist der Tsuki (Schlag mit der Faust) aus den Kampfkünsten – bei der Stoßbewegung ist die Re-Afferenz nicht ausschlaggebend.

    Der Grundgedanke ist, dass zu jeder Art von Bewegung ein Motorprogramm gehört, das gespeichert ist im Langzeitgedächtnis. Hierzu gehören alle Daten, die die Bewegung charakterisieren.

    Nach Abschluss eines Lernprozesses sind diese Daten zusammengestellt: die Bewegung kann selbstverständlich und automatisch ausgeführt werden.

    Die Rolle des Kleinhirns

    Das Cerebellum spielt eine wichtige Rolle bei der Perfektionierung von Bewegungen.

    Im Kleinhirn werden zwei Signale miteinander verglichen, die interne und die externe Rückkopplung. D. h., dass das Bild der Bewegung (Engramm) verglichen wird mit der tatsächlichen Ausführung (Re-Afferenz).

    Mithilfe des Cerebellums können Bewegungen – sind sie einmal eingeleitet – fortlaufend angepasst, korrigiert und somit perfektioniert werden.

    Das Cerebellum hat v. a. drei Funktionen:

    1. Regulierung des Gleichgewichts und des Tonus der axialen Muskulatur; Abstimmung der Augenbewegungen auf die des Kopfs,
    2. Korrigierender Einfluss auf Bewegungen der Gliedmaßen,
    3. Beitrag an der Initiierung und Planung von Bewegungen.

    Heterarchie des Nervensystems

    Die zentralen Effektoren können nur dann eine adäquate Bewegungskoordination steuern, wenn sie geschmeidig reagieren auf die Gesamtheit der afferenten Signale.

    In der Theorie von Bernstein wird darauf hingewiesen, dass das Verhältnis zwischen Impuls und Bewegung nicht bindend ist. Abhängig vom Kontext kann derselbe Impuls unterschiedliche Bewegungen auslösen. Das folgende Beispiel macht den Zusammenhang deutlich: Im Stand hängt der Arm gestreckt neben dem Körper. Wenn man den Arm in die Mitte führen möchte, ist der Pectoralis major ein guter Kandidat zur Ausführung einer Adduktion.

    Wenn der Arm aber horizontal ausgestreckt wird, verändert der Pectoralis major seine Funktion: in diesem Fall würde er ihn vom Körper wegbewegen. Das liegt an dem veränderten Winkel, den der Muskel im Gelenk einnimmt. Kurz gesagt, die Funktion des Muskels ist vom Kontext abhängig.

    Ausgangspunkt von Bernstein ist die vorherrschende Rolle der afferenten Systeme, bei der motorischen Ansteuerung.

    Die erste Komponente der menschlichen willkürlichen oder bewussten Bewegung ist die Absicht, die dahinter steckt. Die ist beim Menschen übrigens selten eine einfache direkte Antwort auf einen externen Reiz, eher ist sie gerichtet auf zukünftige Bedürfnisse. In der russischen Psychologie wird dieser Zusammenhang als Antizipation bezeichnet.

    Die Intention (Absicht) kann als Plan bezeichnet werden, der das Ziel der Handlung angibt. Die höchsten zentralen Niveaus bestimmen die Regeln, die auf Basis der individuellen Bewegungsgrammatik aufgestellt werden. Auf den niedrigeren Niveaus wird das abstrakte Programm übersetzt in muskelspezifische Kommandos. Diese Kommandos sorgen wiederum für afferente Information, welche via Rückkopplungsmechanismen zum zentralen Nervensystem geleitet werden.

    Durch die Versorgung mit afferenten Informationen kontrollieren die niedrigeren Strukturen die höheren Niveaus des zentralen Nervensystems.

    Selbstbild und Gleichgewicht

    Die Entstehung des Selbstbildes

    Am Anfang unseres Lebens, wenn das Selbstbild sich entwickelt, folgen die Veränderungen rasch aufeinander. Neue Arten von Handlungen die gestern die Möglichkeiten des Kindes überstiegen sind auf einmal möglich. Einige Wochen nach der Geburt beginnt das Baby zu sehen; später wird es in der Lage sein zu gehen und zu sprechen. Die eigenen Erfahrungen des Kindes werden gemeinsam mit seinem biologischen Erbe allmählich eine persönliche Weise des Stehens, Gehens, Sprechens, Fühlens, Zuhörens und allen anderen Handelns, die dem menschlichen Leben Inhalt verleihen, zustande bringen. Aber wohingegen oberflächlich betrachtet das Leben des einen Menschen beinahe identisch mit dem des anderen ist, zeigen sich bei näherer Betrachtung große Unterschiede.

    Wenn bestimmte Zellen in der motorischen Rinde stimuliert werden, kommen bestimmte Muskeln in Bewegung. Heutzutage wissen wir, dass die Verbindung zwischen den Kortexzellen und den Muskeln, die durch diese in Bewegung gebracht werden keine absolute ist, geschweige denn eine exklusive.

    Der Kontakt des Babys mit der Außenwelt kommt in erster Linie über die Lippen zustande; damit erkennt es seine Mutter. Später wird es auch seine Hände zu gebrauchen lernen um die Arbeit der Lippen zu unterstützen und wird so durch Betasten mit seinen Händen erfahren was es dank seiner Lippen bereits wusste. Von jetzt an wird es mehr und mehr die übrigen Teile des Körpers entdecken und die Verhältnisse zwischen ihnen. So wird er einen ersten Eindruck von Abstand und Umfang erhalten. Das Wahrnehmen der Zeit beginnt mit der Koordination der Atmung und durch das Schlucken.

    Bei einem einen Monat alten Baby wird der Homunculus auf der somatomotorischen Hirnrinde übereinstimmend sein mit der Figur seines Körpers. Die Lippen und der Mund nehmen den größten Teil des Homunculus ein. Die Muskeln, die ihm später helfen werden, die Schwerkraft zu überwinden sind dem Willen noch nicht Untertan. Auch die Handmuskulatur gehorcht nur selten seinem Willen. Der Homunculus wird den Körper in der Form von vier dünnen Strichen – für die Gliedmaßen – angeben, die mit einem fünften Strich (für den Rumpf) verbunden sind, wohingegen die Lippen und der Mund den größten Teil des Abbildes formen.

    Bei einem weiter entwickelten Kind, das bereits gehen und schreiben kann, nimmt der Homunculus eine ganz andere Gestalt an. Die Lippen und der Mund nehmen auch nun wieder einen großen Teil ein, da die Funktion der Sprache – wobei die Zunge, die Lippen und der Mund mit einbezogen sind – dem ersten Abbild hinzugefügt sind. Darüber hinaus ist Repräsentation des Daumens viel größer als zu Beginn. Und der rechte Daumen nimmt einen größeren Platz ein als der linke. Der Daumen hat Anteil an fast jeder Bewegung der Hand, vor allem beim Schreiben.

    Wenn wir alle Jahre wieder diese Figur betrachten würden, dann würde das nicht nur jedes Mal ein anderes Bild zeigen, sondern es wären auch von Individuum zu Individuum große Unterschiede sichtbar. Bei jemandem, der nicht das Schreiben erlernt hat, würden die Repräsentationen des Daumens klein bleiben, da eine Vielzahl an Zellen – die für das Schreiben nötig sind – ungenutzt blieben. Das Gebiet des Ringfingers wäre bei jemandem, der ein Musikinstrument zu spielen gelernt hat, größer als bei jemandem, der das nicht erlernt hat.

    Unser Selbstbild besteht nur aus den Zellen, die wir tatsächlich in Verwendung haben. Deshalb ist es in Wirklichkeit auch kleiner als es sein könnte. Es ist abhängig vom Input. Mehr Input formt ein größeres Selbstbild.

    Jemand, der auf seinem Rücken liegt und probiert, sich Stück für Stück auf seinen gesamten Körper, also systematisch auf alle Teile davon zu konzentrieren, wird feststellen, dass man sich bestimmte Stellen leicht bewusst machen kann, wohingegen andere eher außerhalb des Bewusstseins bleiben.

    Die Teile, die wir tagtäglich gebrauchen, können wir uns auch am einfachsten bewusst machen. Dagegen spielen die Teile wohl eine eher untergeordnete Rolle, die wir uns schwer bewusst machen können.

    Das Einschätzen der Abmessungen unterscheidet sich je nach Körperglied. Unsere somatotopische Repräsentation einer Gliedmaße (das Abbild) braucht nicht mit dem tatsächlichen Umfang übereinzustimmen. Der Unterschied kann bis zu 300 Prozent betragen! Die Weise, wie jemand seine Schultern, seinen Kopf oder seinen Magen hält, seine Stimme einsetzt, sein Gesichtsausdruck einsetzt, wie man sein Gleichgewicht hält und sich verhält, basieren allesamt auf seinem Selbstbild. Aber das Bild kann klein gehalten werden oder gerade übertrieben groß gemacht sein um zu der Maske zu passen, womit man sich seinen Mitmenschen zeigt.

    Das Gleichgewichtssystem

    Der Mensch benötigt bei allen Handlungen sein Gleichgewicht und somit auch kontinuierliche sinnvolle Information über seine Haltung und seine Bewegungen: Diese Informationen stellt ein kompliziertes Sinneszellensystem zur Verfügung. Darin spielen neben dem Gleichgewichtsapparat auch der Visus und die Propriozeption eine große Rolle.

    Für die räumliche Orientierung und die Regulierung des Haltungsgleichgewichts, für die Fortbewegung und die Blickstabilisierung steht dem Menschen ein kompliziertes Mess- und Regelsystem zur Verfügung. Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr reagiert vor allem auf Beschleunigungen: es informiert uns über die Position und die Bewegungen des Kopfes im Raum. Unter normalen Umständen sieht der Mensch mithilfe des visuellen Systems auch welche Bewegungen in Bezug auf die Umgebung gemacht werden und welche Haltung eingenommen wird. Das Empfinden einer Bewegung ist relativ: das visuelle System kann nicht unterscheiden zwischen einer Bewegung des Kopfes oder einer Bewegung der Umgebung (Im Zug am Bahnhof: Fährt mein Zug oder bewegt sich der benachbarte?). Das propriozeptive System vermittelt Informationen aus der Muskulatur, die bei der Stützmotorik und der Fortbewegung beansprucht werden. Vor allem die Rezeptoren des Nackens liefern Information über die Bewegung und den Stand des Kopfes in Bezug auf den Rumpf.

    Auch andere Rezeptoren des Körpers, so wie etwa Blutdruckrezeptoren, liefern Informationen aus denen abgeleitet werden kann, ob wir selbst oder die Umgebung in Bewegung sind, ob wir still stehen oder ob wir eine ungewöhnliche Stellung im Raum einnehmen.

    Die vestibuläre, visuelle, propriozeptive und andersartige Informationen werden im Kleinhirn, in den vestibulären Kernen und in der Formatio reticularis im Hirnstamm integriert. Eine sauber eingestelltes System führt zu einer korrekten Interpretation des multisensoriell wahrgenommenen Stimulationsmusters. Dies führt zu einer adäquaten räumlichen Ausrichtung, zu einer korrekten Abstimmung des Haltungsgleichgewichts und der Blickrichtung.

    Bei näherer Betrachtung des Gleichgewichtssystems fällt auf, dass das visuelle System – im Vergleich zu anderen Sinnessystemen – bei der Regulierung ruhiger und gleichmäßiger Augenbewegungen eine dominierende Rolle spielt. Bei schnellen, abrupten Kopfbewegungen wird es vom vestibulären System kontrolliert. Für das Haltungsgleichgewicht spielt das propriozeptive System die größte Rolle, unterstützt durch das visuelle System.

    Die Funktion des gesamten Gleichgewichtssystems wird ständiger Anpassung und Eichung unterzogen, um eine optimale Funktion zu ermöglichen.

    Ich kann mir vorstellen, dass eine Störung im Selbstbild, beispielsweise durch Schmerz im Knie, über das propriozeptive System Veränderungen im Gesamtgleichgewichtssystem erzeugt!

    Nach außen hin zeigt sich eine derartige Veränderung als skoliotische Wirbelsäule. Bei einem Widerspruch zwischen Selbstbild und Gleichgewicht können Asymmetrien auftreten, welche der Betroffene nicht bemerken muss!

    Wenn man einen Betroffenen bittet, sich auf den Rücken zu legen, dann kann man häufig feststellen, dass er eine deviierte Haltung einnimmt. Wenn man diese Person alsdann gerade ausrichtet bekommt man noch häufiger zu hören, dass sich das nun schief anfühle: Das sensomotorische System hat sich an den veränderten Input angepasst und die schiefe Haltung als normal akzeptiert!

    Möglichkeiten

    Gewohnheiten können sowohl gute als auch schlechte Folgen haben für die Partizipation der betroffenen Person. Ein fehlerhaftes Bewegungsmuster kann beibehalten werden, wenn keine Bewusstwerdung stattfindet.

    Durch mindestens 3000-fache Wiederholung eines bestimmten Bewegungsmusters formen sich neue Schaltungen auf allen Niveaus des Nervensystems. Dadurch kann eine neue Fertigkeit angelernt oder eine gewohnte ersetzt werden.

    Das bedeutet nicht, dass eine bestimmte Übung stundenlang hintereinander eingeübt wird, sondern, dass sich im Laufe von Wochen eine Veränderung manifestiert!

    Dadurch finden strukturelle und funktionelle Veränderungen auf spinalem, zerebellarem, limbischem und zerebralem Niveau statt.

    In erster Linie muss dem Prozess der Bewusstwerdung das Hauptaugenmerk geschenkt werden. Das bedeutet, dass man erst von seinem Körper und von bestimmten Bewegungsmustern bewusst werden muss. Und hier setzt die Therapie an: Ich biete dem Betroffenen eine Wahlmöglichkeit an.

    Feldenkrais zufolge ist es äußerst wichtig, diese Wahlmöglichkeit zu haben. Denn dann kann ich lernen zu unterscheiden, zwischen meiner gewohnten und der neuen Bewegung. Er setzt diese bewusste Wahlmöglichkeit sogar mit Freiheit gleich.

    Der Aufbau eines korrekten Engramms bildet hierbei den ersten Schritt der Neustrukturierung. Das Basisengramm wird des Weiteren in der Form eines Schemas in unterschiedlichen Ausführungen und veränderten räumlichen Variablen angewendet Und zuletzt zeigt sich eine Veränderung im Alltag.

    Abbildungen: www.muybridge.org

    Quellen:

    • Henderson, Pehoski; Hand function in the child – Mosby – St. Louis – 1995
    • Van Cranenburgh, Mulder; Van contractie naar actie – Bohn Stafleu Van Loghum – Houten – 1986
    • Boeijen, Bernards; Fysiologie van de spier II – PF-105 – Modulewerkboek – Hogeschool van Arnhem en Nijmegen – 1997
    • Feldenkrais; Bewusstheit durch Bewegung – suhrkamp taschenbuch – Frankfurth a. M. – 1996
    • Dr. A.J.E.M. Fischer et al; Het menselijk evenwicht – Academische uitgeverij Amersfoort – Enschede – 1993
    • Dr. T. Mulder während des Symposiums Funktionelle Gangschule im UMC St. Radboud, Dezember 1999 in Nimwegen: Experimentelle Untersuchung bei Ratten zeigen, dass die somatotopische Repräsentanz derselben Gliedmaße nach 3000-maliger Reizausübung signifikant stärker repräsentiert ist auf der Hirnrinde als zuvor.

    Körperentwicklung: Vor- und Rückbeuge

    Übungen zur Körperentwicklung

    2009 habe ich die Selbstübungsreihe – Die 8 Bewegungen (Körperentwicklung) im Raum – aus dem Sotaiho auf meiner Webseite veröffentlicht.
    Das war vor vier Jahren …

    Die Vor- und die Rückbeuge

    Aus dieser Übungsreihe möchte ich in diesem Beitrag auf Übung 3 – Beugen und Strecken – (Frame Nr. 12) näher eingehen. Dieser Tage habe ich sie erneut betrachtet.

    Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es eine Übung für die Fersengefässe ist (Außerordentliche Meridiane und X-Signalsystem) und das ich beim Ausführen der Bewegung folgende Details deutlicher wahrnehme.

    Die Vorbeuge, bei der das Gewicht nach hinten verlagert wird, stimuliert das Yang Fersengefäss – Yang Qiao Mai.
    (Beim Hochkommen darauf achten, das Gewicht noch ein Stückchen weiter nach hinten zu verlagern: der Kopf kommt jetzt von selbst hoch)
    Beim Strecken wird der Du Mai – Lenkergefäss stimuliert. Hier verlagere ich das Gewicht in Richtung Vorfuss: Ich schiebe den Bauch nach vorne und stemme mich in die Streckung; der Kopf folgt zuletzt.
    (Bei der Rückkehr leitet der Kopf die Bewegung ein.)
    Die Bewegung wird dadurch vitaler!

    Kumbhaka erfahren

    Wie im Beitrag Der Zentralkanal bereits beschrieben durchdringt ein achsenartiges Gefäß unseren Körper. Durch die richtige Beckenhaltung entspannt der Schultergürtel, Schwingung entsteht im Bereich des Steißbeins. Dieses Gefühl nehme ich im Anschluss an die Übungen sehr deutlich wahr.

    Torus

    Das Bild eines Torus hilft, sich vorzustellen, wie sich die Schwingung im Körper etabliert. Diese zieht vom Steißbein hoch und kräftigt die Schulterblattmuskulatur. Das Brustbein wiederum entspannt und die Flanken weiten sich. Insgesamt ergibt sich ein angenehmens Gefühl …

    Siehe auch: Kumbhaka – Raja-Yoga

    Borreliose: Diagnose und Therapie

    Borreliose

    Auch wenn das Wetter zu wünschen übrig lässt: es ist Sommer; die Jahreszeit in der wir uns viel draußen aufhalten.
    Es ist auch die Zeit in der das Risiko wächst von Zecken befallen zu werden.
    Erst kürzlich ist ein Bekannter von mir an Borreliose erkrankt.
    Ein kräftiger und aufgeweckter junger Mann.
    Anlass genug um diese Erkrankung in diesem Beitrag näher zu betrachten.

    Infektion
    Der Kontakt mit Borrelien muss nicht zu einer manifesten Krankheit führen. Ein Antikörpernachweis ist bei 20 Prozent der Patienten nach Stich einer mit Borrelien infizierten Zecke möglich. Nur zwei Prozent entwickeln ein Erythema migrans. Bei vielen Personen kann es somit zu einer „stillen Feiung“ kommen, diese sind ganz gesund.

    Aufgrund der hohen Durchseuchung der Bevölkerung (zehn Prozent der Blutspender, 30 Prozent der Waldarbeiter, 70 Prozent bei 70-jährigen Jägern) lässt sich schwer ermitteln, bei welchen Patienten tatsächlich die nachgewiesene Borrelien-Infektion zu Beschwerden führt und bei welchen ganz andere Krankheiten dahinterstehen.‘ (Quelle: Österreichische ÄrzteZeitung)

    Diagnostik
    ‚Bei Borreliose-Verdacht führen Antikörpertests oft in die Irre!

    Borreliose ist eine der häufigsten falsch diagnostizierten Krankheiten. Experten raten, nur bei dringendem Verdacht das Blut auf Borreliose zu testen.

    Bei Patienten mit Borreliose sind praktisch immer Antikörper im (Blut-)Serum nachweisbar. Bei früher Borreliose sind das IgM-Antikörper. Nach etwa vier bis sechs Wochen folgen dann IgG-Antikörper. „Patienten ohne IgG-Antikörper gibt es bei längerfristigen Verläufen so gut wie gar nicht“, sagte Professor Andreas Krause von der Rheumaklinik Wannsee.

    Das Problem: Auch in der gesunden Bevölkerung haben viele Menschen IgG-Antikörper gegen Borrelien im Blut. Die Durchseuchung ist unterschiedlich hoch. In Berlin liege sie bei etwa zwölf Prozent, so Krause beim 33. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer. Die Folge: Wer bei undeutlichen Symptomen einen Borreliose-Test mache, könne auch würfeln, weil der positive Vorhersagewert allenfalls 50 Prozent erreiche, so der Experte.

    Typisch für eine Borreliose Erkrankung ist die Erkrankung eines einzelnen großen Gelenks. Bei der Neuroborreliose kommt es vier bis sechs Wochen nach Zeckenstich zu brennenden, reißenden oder bohrenden nächtlichen Schmerzen in den Wurzelsegmenten der Spinalnerven, die schlecht auf konventionelle Analgetika ansprechen. ‚ (Quelle: Deutsche ÄrzteZeitung)

    Auslöser
    Wie so oft tappen wir hier im Dunkeln: Denn, wieso bricht die Erkrankung nicht bei jedem Infizierten auf?

    Ich denke, dass hier der Faktor Stress eine große Rolle spielt. In dem Fall des Bekannten war vermutlich ein chiropraktischer Eingriff am Becken Auslöser (Lehrbuch der Osteopathischen Medizin, S. 160ff) der Erkrankung. Im weiteren Verlauf nach der Manipulation kam es zu einer entzündlichen Reaktion mit Wassersucht im Knie. Die Infizierung selbst stammt vermutlich aus dem Vorjahr.

    Behandlung
    Manaka zufolge macht es keinen Sinn im akuten Krankheitsstadium mit Akupunktur ‚herumzudoktern‘. Die Behandlung der Wahl ist in diesem Stadium eine systemische Antibiose.

    Darüber hinaus erscheint es aber sinnvoll das Immunsystem zu stärken um chronische Krankheits- und Entzündungsprozesse zu stoppen.

    Die Mittel der Wahl hierfür sind Akupunkturtechniken zur Stärkung des Qi und Moxibustion um Immunreaktionen zu verändern und zu stimulieren.

    Aus eigener Erfahrung mit Erkrankten weiß ich auch, dass insbesondere der Rücken, also die Muskulatur, die der Brustwirbelsäule angrenzt, sehr verspannt ist. Dies gilt es ebenso in die Behandlung mit einzubeziehen. Wirkungsvoll sind hier auch Sotai-Techniken.

    Quellen:

    Der Zentralkanal: Sushumna Nadi – Chong Mai

    Die „Axis Mundi“ des Körpers

    Dieser Text ist größtenteils inspiriert durch Elizabeth Reningers Artikel „Sushumna Nadi – Chong Mai„.

    Der Sushumna Nadi, die Weltachse des Körpers – im Taoistischen System auch als Chong Mai bzw. Durchdringungsgefäß bekannt – ist wahrscheinlich das wichtigste der Acht Außergewöhnlichen Gefäße, die gemeinsam das ursprüngliche energetische Regulationssystem formen.

    Der Sushumna / Chong verläuft ein wenig vor der Wirbelsäule, vom Beckenboden zum Scheitelpunkt. [Anm.: In manchen klassischen Texten wird der Verlauf des Chongs unterschiedlich beschrieben.]


    Abb. Torus

    Der Sushumna / Chong nimmt in der energetischen Matrix, innerhalb derer der leibliche Körper erscheint, die Mitte eines „Torus“-artigen Energiekörpers ein. Er umschließt den physischen Leib, wie das Ei das Küken oder die Gebärmutter den Embryo. Der aufwärtsgerichtete fontänenartige Energiestrom des Sushumnas öffnet sich im Scheitel des Kopfes (wie ein „tausendblütiger Lotus“) – bevor er (in einem 360°-Bogen) hinabfällt um sich mit seiner Wurzel (dem Beckenboden) wiederzuvereinigen. Dort beginnt der Zyklus von vorn.

    Während die Zwölf Hauptmeridiane Kanäle sind, in denen die Lebensenergie (qi/Ki) zirkuliert, welches mit unserer alltäglichen dualistischen Raum-/Zeiterfahrung assoziiert wird, transportiert der Sushumna Nadi nichtduale Energie unseres vorgeburtlichen Bewusstseins: eine raffinierte, gereinigte, pränatale Form des qi.

    In der tibetisch-yogischen Tradition wird das Licht oder die Energie, die durch den zentralen Kanal fließt, „Atem der Weisheit“ genannt. Es wird vermutet, dass dieses Licht mit den sehr subtilen Geistformen (welche in der Lage sind, das Raum-Zeit-Kontinuum zu überwinden und weder dual noch konzeptuell sind) korrespondiert.

    Zitat von Elizabeth Reninger: „Die dritte Ebene des Geistes wird die außergewöhnliche Ebene genannt – die entwicklungsgeschichtlich bereits vor der körperlichen Raum-Zeit-Matrix existierte. Innerhalb dieser sehr subtilen Schicht – und das kann in der Meditation wahrgenommen werden – sind die verschiedenen karmischen Tendenzen, sog. „Samen“ – die die tiefste Ebene der „transpersonalen“ Konditionierung ausmachen – angelegt. Sie werden mit der „Geburt“ in ein bestimmtes Raum-Zeit-Gefüge transportiert.“

    (Einige behaupten, dass dieser „sehr subtile Geist“ – und die dazugehörige „Energie“ des Sushumna Nadi – eine energetische Entsprechung dessen sei, was in der westlichen Wissenschaft als „genetische Prägung“ bezeichnet wird.)

    In der taoistischen Yoga-Praxis (Qigong, Taiji usw.) sollte der Sushumna Nadi bzw. der Chong Mai besser als Pforte anstatt als Ziel betrachtet werden. Sich des [eigenen] Flusses im „Zentralkanal“ gewahr zu werden kann ein Mittel zur Überwindung jeglicher dualistischer Identifikation sein, einschließlich der Identifikation mit einem bestimmten physischen Körper, innerhalb eines spezifischen Abschnitts im Raum-Zeit-Kontinuum! Aber das „funktioniert“ nur, wenn wir irgendwann – nachdem die Vorstellungsbarrieren ihren Zweck erfüllt haben – die Idee von einem „Zentralkanal“ innerhalb unseres Körpers auflösen können. Ansonsten wird der Sushumana Nadi einfach zu einer subtilen Verdinglichung unseres Selbstbildes; er entwickelt sich dann zu einer separaten, permanenten „Form“.

    Thinley Norbu, in White Sail, schreibt dazu: „Der Atem der Weisheit wird nicht begrenzt durch körperliche Form, aber da die Energie der Praktizierenden karmisch geprägt ist und sie selbst an Formen gewöhnt sind, stellt man sich den Zentralkanal im Allgemeinen als Pfeilschaft vor.“

    Also: Erarbeiten wir uns zunächst das Bild des „Zentralkanals“ inmitten unseres physischen Leibs (der ebenfalls „projiziert“ ist). Da es zwischen den Eigenschaften des subtilen Körpers und denen des Nervensystems einen Zusammenhang gibt, ist dies ein geeignetes Mittel, um nichtduales Bewusstsein zu erwecken.

    Zitat von Elizabeth Reninger: „Sobald die Visualisierung ihren Zweck erfüllt hat, findet die Übung schließlich ihre Vollendung in der Auflösung des vorgestellten „Zentralkanals“ und der „physischen Form“ – welche als erste Bezugspunkte dienten. Sie hinterlässt uns das gesamte, auf unseren „Köper“ projizierte „Universum“. Alle Erscheinungen entstehen durch uns, im Verständnis dessen, wer wir sind; sie sind nicht getrennt durch „selbst“ und „andere“. Solche Kategorien wiederum sind nur durch die physische Form bedingt sind.

    Und dann kehrt die Trennung (in das Scheinbare „selbst“ und das „andere“) wieder zurück – aber in einer mehr transparenten, spielerischen Weise: als Tanz der immerfort währenden Umwandlung von Yin und Yang, von diesem zu jenem … Vielleicht ist es einfach Spiel, eine Art kosmisches Theater; damit nicht alles allzu ernst genommen wird …“

    Naikan-ho – den Geist entspannen

    Im vorherigen Blogbeitrag ‚Schlüsselbein – Bewegungen bewusst erleben‚ habe ich diese Atemübung bereits kurz skizziert.

    Da ich in den vergangenen Tagen diese Übung für mich selber neu entdeckt habe möchte ich sie in diesem Beitrag noch einmal näher beschreiben.

    Geschichte

    Der japanische ZEN-Meister Hakuin Zenji (1686-1769) hatte in jungen Jahren bereits ein Satori-Erlebnis, welches er als die große Erleuchtung interpretierte. Mit diesem Gefühl zog er los. In einem anderen ZEN Kloster traf er schließlich auf einen Meister, der ihm mit Schlägen (!) klarmachte, dass seine ‚Erleuchtung‘ nur ein Hirngespinst sei. Er trat ihn buchstäblich vor das Tor des Klosters – so die Geschichte.

    Das traf Hakuin hart, so hart, dass er daraufhin seinen Übermut verlor und ins Grübeln geriet. Eine Art ZEN-Neurose befiel ihn und er wurde körperlich krank.

    Kein Arzt konnte ihm helfen und so kam es, dass er auf einen Priester traf, der ihm vermittelte, dass seine Krankheit psychosomatischer Natur war. Der Prister beherrschte QiGong-Techniken und unterrichtete ihn darin. Erst müsse er wieder zu Kräften kommen, danach könne er sich wieder auf die Suche machen.

    Hakuin übernahm diese Praxis und begründete eine Art gesundheitsorientierten ZEN Stil (Hayashi, 2012). Die Übung Naikanho ist ein Teil dieser Praxis.

    ‚Hakuin, der die Kraft des ‚Großen Zweifels‘ beim Durchbrechen der Schranken des Geistes sehr schätzte, legte großen Wert auf das Arbeiten mit Kōans, die in den Übungen der Rinzai-shū von Bedeutung sind. Kōans sind absurd erscheinende Rätsel (zum Beispiel: Wer warst du, bevor deine Eltern geboren wurden?), die dem Schüler zur Lösung aufgegeben werden und ihn zur Erleuchtung führen sollen. Das Besondere hierbei ist, dass diese Koans rein intellektuell nicht zu lösen sind und so dem Schüler höchste geistige und körperliche Anstrengung abverlangen.‘

    Zitat aus Wikipedia – Rinzai-shū

    Die Übung

    Wie bereits im vorangegangenen Beitrag erwähnt, legt sich der Übende auf den Rücken, die Beine gestreckt dicht nebeneinander.

    Beim Einatmen strecke ich die Knie durch und hebe dabei mit der Atmung das Becken an. Das geschieht automatisch. Je nach körperlichem Zustand kann das Becken auch nur ein ganz klein wenig angehoben werden. Dann atme ich aus und reduziere die Spannung, löse sie aber nicht ganz auf.

    Das ist anstrengend. Die Beine können dabei zu zittern anfangen. Dann sollten Sie sich eine Pause gönnen und zwei drei Atemzüge ausruhen. Mit frischer Kraft fangen Sie wieder an.

    Nehmen Sie sich ruhig zehn Minuten Zeit. Achten Sie auf die Spannungsverlagerung im Bauch und im Becken. Atmen Sie nicht maximal. Finden Sie einen angenehmen Atemrhythmus, der zu Ihnen passt und den Sie gleichzeitig auch beobachten können.

    Sorgen Sie auch dafür, dass Die Beine gestreckt bleiben: Ich für meinen Teil ziehe mich auch gerne hoch, anstelle, dass ich mich hochstoße. Ich achte dann auf meine Knie und sorge dafür, dass sie auch wirklich durchgestreckt sind!

    Naikanho ist eine Übung, die körperlich recht anstrengend ist, aber den Geist beruhigt, weil sie die Atmung entspannt.

    Schlüsselbein – Bewegungen bewusst erleben

    Dieser Artikel ist eine Fortsetzung des Artikels: Schilddrüse – Fehlfunktionen aus fernöstlicher Sicht.

    Das Schlüsselbein stellt ein Verbindungsglied zwischen Brustbein und Schulterblatt dar. Es ist spiralig geformt.

    In manchen anglikanischen Texten wird es als „Kurbelgelenk“ bezeichnet.

    Abbildung 1 Das Schlüssel- und das Brustbein

    Creative Commons by-sa 3.0 de

    Das Brustbein besteht aus drei anatomisch miteinander verbundenen Teilen:

    • dem Griff
    • dem Körper
    • der Spitze

    Zwischen Griff und Körper sind Bewegungen möglich. Je nachdem wie das Schlüsselbein zum Griff – dem oberen Teil des Brustbeins – steht kippt es nach oben oder nach unten.

    Das verändert die Spannung im Rumpf: Wie eine Kurbel erzeugt es mehr Spannung, wenn Druck vom Schultergürtel in Richtung Körperachse aufgebaut wird.

    Soweit zur Theorie, doch wie setzen wir dieses Wissen in der Praxis um?

    Zuerst benötigen wir eine stabile Mitte, danach können gezielte Übungen für das Schlüsselbein gemacht werden:

    Naikanho

    Eine Übung, die mit dem Rhythmus der Atemwelle das Zwerchfell trainiert. Warum? Weil die bewusste Bewegung der unteren Rippen die Bewegung des Schlüsselbeins unterstützt!

    Zum Üben lege ich mich auf den Rücken, die Füße im ‚V‘ oder ganz gerade.

    Ich atme langgezogen ein und dabei stemme ich die Beine über die Fersen in den Boden. Das Kreuz geht nach oben oder aus meiner Perspektive: nach vorne, es ist dabei ein klein Wenig nach unten geöffnet.

    Der zweite Auflagebereich – neben den Fersen – ist der Schultergürtel. Der Kopf bleibt liegen. Der Körper geht in eine Art Brücke.

    Beim Ausatmen halte ich diese Spannung einen Moment länger als den Atemrhythmus. Wenn ich ausgeatmet habe bleibt ein kleiner Rest dieser Spannung übrig.

    Dann atme ich wieder ein und die Spannung im Körper erhöht sich wieder.

    Nach zwei, drei Atemzyklen kann ich dann Pause machen und meinen Rücken vollständig ablegen.

    Sotai für das Schlüsselbein

    Es gibt eine sehr schöne Übung aus dem Sotai, im Sitzen. Die Füße flach auf den Boden. Das Kreuz gerade.

    Ich fange mit dem rechten Arm an und drehe ihn nach hinten ein. Synchron dazu blicke ich nach links. Andersherum drehe ich das Gesicht nach rechts und blicke schließlich in den geöffneten Handteller meines Arms.

    Ich prüfe, welche Bewegung mir leichter fällt. Ich wiederhole die angenehmere! Fallen mir keine Unterschiede auf, dann wiederhole ich beide Richtungen. Danach übe ich mit der linken Seite. CAVE Sind beide Bewegungsrichtungen unangenehm, die Übung abbrechen!

    Nach Abschluss der Übungen spüre ich beim Bewegen nach Veränderungen.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr komplex sein kann, sich der Bewegung des Schlüsselbeins gewahr zu werden. Das Problem ist aber nicht die Komplexität der Bewegung an sich, sondern eher die der Gedanken im Kopf ;).