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energetisches Grundgerüst, s. X-Signalsystem

Selbstheilung

Einfache Organismen sind in der Lage selbst schwerste Verletzungen zu kurieren. Am Beispiel von Planarien zeigt sich dies: diese wenige Millimeter langen Strudelwürmer sind in der Lage sich aus einer (!) intakten Zelle vollständig zu regenerieren. Selbst eine funktionierende Zelle einer anderen Planarie reicht aus, um einen toten Wurm zu reanimieren (ZEIT Nr. 30, 21.07.2011, Seite 30).

Aber je komplexer ein Organismus aufgebaut ist, desto mehr spezialisierte Zellverbände gibt es. Dies geht zulasten der Regenerationsfähigkeit.

Im Extremfall kann der Körper durch seine Schutzmechanismen vorhandenen Gewebeschaden sogar noch verschlimmern.

Hier kommt der Therapeut ins Spiel! Manaka zufolge (s. Newsletter 4) liegen allen Körperprozessen archaische Regulationsmechanismen zugrunde. In der Akupunktur wird auf diese Systeme Einfluss genommen. Sotaiho erweitert das Wirkspektrum, indem es Dysbalancen im Körper und damit verbundene vegetative Reaktionen reguliert.

Ich glaube, dass eine chronische Krankheit sanfter therapeutischer Handlungen bedarf: Der Körper benötigt wiederkehrende, klare Informationen, die ihn in die Lage versetzen, seine Selbstheilungskräfte anzuwenden. Und das kann – gerade bei langandauernden Erkrankungen – nur über einen längeren Zeitraum erfolgreich sein.