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– ‚aufrechtes‘ Ki /
gesundes – selbstheilendes – Ki

Das dynamisierende Ki zwischen den Nieren

Nach altchinesischer Auffassung befindet sich der Konzentrationsort von Yin und Yang zwischen den Nieren, er wird auch Ming Men genannt. Von hier aus werden die physiologischen Prozesse im Körper angeregt.

Wer sich mit der chinesischen Medizin beschäftigt hat, der weiß um diese Idee. Alles Leben kommt aus dem Wasser und die Nieren sind der Ort an dem der Körper zwischen dem Wasser und dem Salz wählt.

Die zwei Pole Yin und Yang sind den Wandlungsphasen Wasser und Feuer zugeordnet. Sie sind die gegensätzlichsten Pole innerhalb der fünf Wandlungsphasen. Und diese zwei treffen sich an einem Ort zwischen den Nieren, den man Ming Men nennt, das Lebenstor. Er befindet sich auf dem Niveau des dritten Lendenwirbels.

In den fernöstlichen Bewegungskunstformen wird immer wieder auf die Notwendigkeit einer stabilen und klaren Hüfte hingewiesen. Mit „Hüfte“ ist der Lendenbereich gemeint. Wenn sich die Hüfte im Gleichklang mit Händen und Füßen bewegt, dann werden die Handlungen anmutig und effektiv.

Die Grundenergie kann dann in ausreichendem Maße fließen und die Achse sich frei ausrichten. Beim Sotai wird gerade auf die Adjustierung dieses Bereichs großer Wert gelegt. Die Balance im Lendenbereich ist die Basis für unser Wohlbefinden.